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nordwest-zeitung

Sanierungsarbeiten in Emden Emder Trogstrecke voll im Zeitplan

Radfahrer müssen absteigen, Autofahrer umdrehen: Die Trogstrecke in Emden wird seit Jahren saniert. Aktuell geht es aber offenbar nachhaltig voran.

Radfahrer müssen absteigen, Autofahrer umdrehen: Die Trogstrecke in Emden wird seit Jahren saniert. Aktuell geht es aber offenbar nachhaltig voran.

Peter Saathoff

Emden - Jubelsprünge von Autofahrern wären verfrüht, aber die Stadt hat nun gegenüber dieser Redaktion einen positiven Sachstand zur bekannten Pannenbaustelle in Emden, der Trogstrecke, vermeldet. Der Zeitplan für die Sanierung der 400 Meter langen Südumgehung steht weiterhin, teilte Stadtsprecher Eduard Dinkela mit. Zum Ende des Jahres wäre die aktuell gesperrte Straße demnach wieder befahrbar. Restarbeiten sollen 2025 erledigt werden. Für die seien aber keine Straßensperrungen notwendig. Auch von anderen Baustellen seien aktuell keine Verzögerungen bekannt. Wenngleich, schränkte der Stadtsprecher ein, sich durch das Wetter Zeitpläne immer wieder verschieben können. Ein einschneidendes Ereignis, das Bauarbeiten deutlich verzögert, gibt es aber nicht.

Mai-Prognosen bestätigen sich

Damit bestätigt sich, was die Stadt zuletzt Ende Mai im Rahmen einer Pressekonferenz über die weiteren Sanierungsarbeiten der Trogstrecke verkündet hat. Die Probleme sowie die dafür notwendigen Lösungen sind gefunden, die Umsetzung ist in Arbeit. Ein Ende der 2020 begonnenen Arbeiten scheint wirklich möglich.

Der sehr marode Untergrund und eine ständige Wasserproblematik hatten in den vergangenen Jahren die Sanierungsarbeiten der 400 Meter langen Strecke erheblich erschwert. Ein „hochkomplexes“ Verfahren wurde entwickelt, um den Trog-spezifischen Herausforderungen zu begegnen, hatte Nils Andersson, Leiter des städtischen Bau- und Entsorgungsbetriebs (BEE), Ende Mai erklärt, in der einzelne Elemente schachbrettartig einbetoniert würden. Rund 8,1 Millionen Euro wird die gesamte Sanierung nach Abschluss wohl gekostet haben.

Zurzeit wird auf der südlichen Seite der Jahnstraße die Bord- und Rinnenanlage hergestellt. Auch deshalb kann man derzeit nicht direkt von der Petkumer Straße hierher gelangen.

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Gaby Wolf
Emden
Letzte Woche noch dicht, jetzt aber wieder passierbar: der Baustellenbereich in der Straße Am Herrentor/Courbierestraße.

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Gaby Wolf
Emden

Arbeiten an zwölfter Fahrradstraße

Auch an anderer Stelle wird aktuell weiter gearbeitet. Das ist aktuell besonders bemerkbar an der Jahnstraße. Die soll zur Fahrradstraße umgebaut werden, an der südlichen Seite zur Petkumer Straße stellen Bauarbeiter zurzeit die Bord- und Rinnenanlage her. Wenn witterungsbedingt nicht zu viel schiefgeht, wird ab Ende November der erste Abschnitt der Fahrradstraße bis zum Ende des Radwegs am Fehntjer Tief befahrbar sein. Ein zweiter Bauabschnitt bis zum Kreuzungsbereich Braunsberger Straße/Marienburger Straße ist für 2025 geplant.

Dass es manchmal sogar schneller gehen kann als geplant, hat die Stadt Emden übrigens Anfang Mai bewiesen. Damals vermeldete sie den vorzeitigen Abschluss der Baustelle in der Wolthuser Straße. Eine Woche früher als geplant konnte die Stadt die ursprünglich auf vier Wochen kalkulierte Vollsperrung wieder aufheben. Hin und wieder passieren also auch bei Baustellen erfreuliche Nachrichten.

Peter Saathoff
Peter Saathoff Emder Zeitung