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Familienfest in Ostfriesland Autoscooter, Zuckerwatte und Kasperle – Emden feiert sein Kinderfest

Ein großes Vergnügen: Kinder fahren beim Kinderfest in Emden im Boot mit kleinen Schaufelrädern. Hunderte Familien zog es am Samstag auf den Neuen Markt
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Ein großes Vergnügen: Kinder fahren beim Kinderfest in Emden im Boot mit kleinen Schaufelrädern. Hunderte Familien zog es am Samstag auf den Neuen Markt

Stefan Idel

Emden - Für Naaya war es eine Premiere: „Ich bin zum ersten Mal Autoscooter gefahren“, erzählt die Vierjährige stolz. Die gut zwei Minuten im Parcours waren für sie zu kurz und so reihte sich das Mädchen gleich wieder in die Schlange der Wartenden ein. Luisa (5 Jahre) und Karla (4) schnappten sich nach dem Kinderschminken am Stand des Kinderschutzbundes gleich zwei Luftballons. Finja (8) und ihr kleiner Bruder Niklas (4) nebenan ließen sich die Zuckerwatte schmecken. „Das ist das Beste vom Tag“, sagt Finja.

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Gaby Wolf
Emden

„Alles was uns gut tut“

Hunderte Kinder, in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern, zog es am Samstag aufs Kinderfest auf dem Neuen Markt der Seehafenstadt. Sämtliche Fahrgeschäfte und Spielaktivitäten konnten kostenfrei genutzt werden. Unter dem Motto „Alles war uns gut tut“ boten die Veranstalter ein großes Programm für alle Altersgruppen mit Spiel, Spaß und viel Bewegung. Die Spanne der Angebote reichte vom Bungee-Trampolin, über die Hüpfburg bis hin zum Rundkurs mit den E-Rennwagen. Vor der „Alten Waage“ war ein Wasserbecken aufgebaut. Dort konnten die Kinder in blau-grünen Booten mit Schaufelrädern fahren. Bei der Puppenbühne „Trullala“ sorgte das Kasperle für Stimmung im rappelvollen Zelt. „Wir zeigen aber auch Stücke mit ernstem Hintergrund; etwa, dass die Kinder nicht mit Fremden mitgehen sollen“, berichtete Eileen Maatz von der Puppenbühne. Nebenbei verkaufte sie Zuckerwatte.

Instrumente testen

Beim Kinderfest waren der Kinderschutzbund und „Emden Digital“ mit Kinderschminken und Glitzertattoos vertreten. Am Stand der Sparkasse Emden könnten die Jüngsten Sparschweine bemalen. Lynn-Samira (10) und ihre Schwester Sophia (8) liebten es, am Stand der Musischen Akademie verschiedene Instrumente auszuprobieren. So zeigte Nynke de Haan, wie das Horn funktioniert, und Agata Sanocka-Morys legte ihren jungen Gästen die Geige richtig auf die Schulter. „Das ist ja gar nicht einfach“, meinte Lynn-Samira, als sie der Posaune Töne entlocken wollte. Beim Bullenreiten hatte Dana (11) ihre Freude. Sie fiel nicht aus dem Sattel. „Ich fahre auch gerne Achterbahn“, erzählte die Elfjährige. Pascal (29) von Betz Event-Marketing sorgte dafür, dass sich der Rodeobulle stets in angemessener Geschwindigkeit drehte. Noemi (14) nutzte am Stand der christlichen Gemeinde die Gelegenheit, Türschilder und Tischsets mit Namen zu besprühen. Auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und der Lions-Club Emden engagierten sich.

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Emden


Zurück in Stadtgarten?

Gemeinsam mit Helmut Bongartz hatte er vor 20 Jahren die Idee zum Kinderfest, erzählt „Marktmeister“ Uwe Hellmann (78). Damals sei Emden die erste Stadt in Ostfriesland gewesen, die so ein Fest auf die Beine gestellt habe. Gern würde er mit dem Event in den Stadtgarten zurückkehren. „Warten wir einmal den Umbau ab“, sagt Hellmann. Am Rande des Kinderfestes gab’s noch ein „Extra-Bonbon“: Thomas Brüggemann, Vorsitzender des Vereins der Lions-Freunde, überreichte einen Scheck im Wert von 1.000 Euro an die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Regina Meinen. Sie sprach von einer großen Anerkennung für die Arbeit der Organisation.

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Stefan Idel
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