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nordwest-zeitung

Vandalismus in Wiesmoor Schmierereien und Graffiti an WC-Häuschen am Ottermeer

Dieses WC-Häuschen ist am Ottermeer im Bereich des Camping- und Bungalowparks mit Farbe beschmiert worden.

Dieses WC-Häuschen ist am Ottermeer im Bereich des Camping- und Bungalowparks mit Farbe beschmiert worden.

Katrin von Harten-Wübbena

Wiesmoor - Nachdem es einige Zeit ruhig gewesen ist, haben vor ein paar Tagen unbekannte Täter zugeschlagen und Eigentum der Stadt beschädigt. „Leider müssen wir uns erneut mit Vandalismus in unserer Stadt auseinandersetzen“, teilte die Kommune mit.

Schmierereien am Ottermeer entdeckt

Dieses Mal sind die Täter am Ottermeer unterwegs gewesen. Im Bereich des Camping- und Bungalowparks sind zwei WC-Häuschen mit Farbe besprayt worden. Neben wilden Schmierereien haben die unbekannten Täter dort Graffitis mit dem Schriftzug „Aet Pferd“ hinterlassen. Die Tat ereignete sich nach Angabe der Stadt in der Nacht von Dienstag, 29. Oktober, auf Mittwoch, 30. Oktober. Eine Mitarbeiterin der Stadt hat daraufhin eine Strafanzeige bei der Polizei gestellt.

Neben wilden Schmierereien haben die unbekannten Täter Graffitis mit dem Schriftzug „Aet Pferd“ hinterlassen.

Neben wilden Schmierereien haben die unbekannten Täter Graffitis mit dem Schriftzug „Aet Pferd“ hinterlassen.

Stadt setzt Belohnung aus

Doch die Kommune geht noch einen Schritt weiter: Um den Täter oder die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, setzt sie eine Belohnung aus, die zur Ermittlung des Täters oder der Täter führen könnte. Die Stadt bittet Bürger darum, Hinweise per E-Mail unter rathaus@wiesmoor.de oder telefonisch unter 04944 / 3050 zu melden. Alternativ können sich Zeugen an die Polizei in Wiesmoor unter 04944 / 914050 wenden. „Hinweise zu dieser Straftat haben wir bislang noch nicht erhalten“, sagte Polizei-Sprecherin Wiebke Baden am Freitagmorgen. Die Schadenshöhe liege laut Polizei im niedrigen dreistelligen Bereich.

Kosten durch Vandalismus

Dennoch verursache die Beseitigung der Vandalismusschäden jährlich hohe Kosten, wie Stadt beim Vorfall an der Erlebnisgolfanlage im Sommer erklärte. Dort randalierten die Täter auf der Anlage, beschädigten Spielbahnen und warfen Gegenstände ins Wasser. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre habe sich das laut Stadt auf eine Summe im fünfstelligen Bereich summiert.

Dabei seien die Schäden laut Stadt vielfältig: „Massive Eisentore wurden aufgebrochen, Zäune mit fingerdicken Maschen auseinandergerissen, immer wieder wurden die Scheiben der Buswartehäuser am Busbahnhof der Kooperativen Gesamtschule zerschlagen, Sitzbänke aus den Fundamenten gehebelt, Pflanzen aus Beeten und Kübeln herausgerissen und öffentliche Flächen beschmiert.“ Besonders besorgniserregend sei, dass sich die Täter selbst in Gefahr bringen würden. So seien Solarzellen auf dem Dach einer Schule beschmiert worden.

Kameraüberwachung blieb ohne Erfolg

Im vergangenen Jahr setzte die Stadt noch auf Kameraüberwachung. Doch den erwünschten Erfolg habe es laut Verwaltung nicht gehabt. Daher wurde die Überwachung eingestellt.

Katrin von Harten-Wübbena
Katrin von Harten-Wübbena Redaktion Wittmund
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