Friedeburg - Wer in Friedeburg derzeit einen gemütlichen Spaziergang zum Wald machen möchte und dabei durch den Strooter Kampen kommt, wird es nicht einfach haben. Ein welliger Fußweg mit dem ein oder anderen Loch macht aus dem Gehweg eine Herausforderung für Fuß und Rad. „Es sind bereits einige Beschwerden bei der Gemeinde eingegangen“, betont Pressesprecherin Rena Peeks von der Gemeinde Friedeburg.

Auch Anwohnerin May-Britt Fechtmann aus Friedeburg kann nicht verstehen, wie ein Bauunternehmen den Gehweg so hinterlassen kann. „Nach dem letzten Pflastern fehlten plötzlich ein paar Steine im Gehweg“, erzählt die sechsfache Mutter. Sie hatte noch beobachtet, wie die Mitarbeiter des Bauunternehmens versucht haben die Steine in den Weg zu bringen und dann unverrichteter Dinge abgezogen sind. „Wir haben die Löcher dann mit Sand aufgefüllt, damit es nicht so gefährlich ist“, so die Friedeburgerin. Der hügelige und teils löcherige Gehweg ist nicht nur schwierig zu begehen für die Senioren mit Rollatoren oder anderen Gehhilfen. „Gerade für Laufanfänger ist der Weg eine Herausforderung, da die kleinen Füße oft an den Kanten der Steine hängen bleiben“, so Fechtmann.

Die Beschwerden werden vom Bauamt aufgenommen und vor Ort überprüft. „Wir kontrollieren während und auch nach den Arbeiten die Gehwege“, erklärt Peeks. Dennoch ändert sich derzeit seit Wochen nichts im Strooter Kampen.

Das tätige Bauunternehmen wurde jedoch nicht von der Gemeinde beauftragt. „Es handelt sich um einen privatwirtschaftlichen Ausbau, welcher über die Firma Glasfaser Nordwest koordiniert wird“, erklärt die Gemeinde. Das Bauvorhaben Glasfaserausbau war als Schritt in Richtung Zukunft geplant und sollte so einige Internetstolpersteine aus dem Weg räumen – stattdessen wird nun im Dorf gestolpert.

Dorothea Volland
Dorothea Volland Redaktion Wittmund