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nordwest-zeitung

Streit um Gartenabfälle in Großheide Geruchsbelästigung in Großheide: Anwohner kritisieren Gartenabfall-Lagerplatz

Unweit des Sportplatzes in Großheide, zwischen der Grundschule und dem Thünerweg, lagert die Gemeinde Gartenabfälle. Das stinkt einigen Anwohnern und Sportplatznutzern sprichwörtlich „zum Himmel“.

Unweit des Sportplatzes in Großheide, zwischen der Grundschule und dem Thünerweg, lagert die Gemeinde Gartenabfälle. Das stinkt einigen Anwohnern und Sportplatznutzern sprichwörtlich „zum Himmel“.

Ruhr

Großheide - Einigen Anwohnern des Campus-Geländes in Großheide stinkt ein dortiger Gartenabfall-Lagerplatz sprichwörtlich zum Himmel. Sie kritisieren, dass es zu teils massiver Geruchsbelästigung kommt und auch optisch sei die Lagerstätte eine „Zumutung“, wie es hieß. Die Betroffenen wollten aus Angst vor Konsequenzen anonym bleiben, sind der Redaktion aber namentlich bekannt. Doch was genau stößt den Menschen sauer auf?

Ablagern statt abfahren

Zwischen der Grundschule und der Straße Thünerweg, unweit vom Sportplatz entfernt, findet sich eine Gartenabfall-Lagerfläche. Dort lagern Gemeinde-Mitarbeiter unregelmäßig Gras- und Heckenschnitt, Unkräuter und Co. ab. Mittlerweile türmt sich dort ein beachtlicher Haufen auf, der für Unmut sorgt. Anwohner kritisieren, dass der gewählte Platz keine geeignete Fläche sei, um Abfälle zu lagern. Dafür gebe es schließlich im Poppenweg den Bauhof der Gemeinde, wo die Mitarbeiter ausreichend Möglichkeiten hätten, um eben diesen Unrat zu lagern: „Angrenzend an einen Sportplatz, in direkter Nähe zum Campus, ist das ein Irrsinn. Mitten in Großheide ein Abfallplatz? Das ist doch wirklich widersinnig“, schimpfte ein Anwohner.

Tennisplatz soll langfristig zum Gartenabfall-Lagerplatz werden

Großheides Bürgermeister Fredy Fischer kann den Unmut nicht verstehen: „Irgendwo müssen auch mal Äste und Grasschnitte gesammelt werden, damit wir es nicht jedes Mal wegfahren müssen“, so Fischer. Langfristig soll der Sammelplatz verlegt werden – allerdings nur unweit vom jetzigen Standort. In der Nähe findet sich noch ein alter Tennisplatz, der zurückgebaut und zukünftig als Sammelplatz für Gartenschnitte und -abfälle dienen soll. Geplant ist, dort einen Sichtschutz zu errichten und den Bereich einzuzäunen, wie Fischer mitteilte. Das sei noch nicht in Stein gemeißelt, doch derzeit ein denkbarer Weg. Ein tägliches Abfahren der Abfälle sei nämlich keine Option.

Aike Sebastian Ruhr
Aike Sebastian Ruhr Ostfriesland-Redaktion/Norden
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