Heidmühle - Der 6:0-Auftakt in die Saison am vergangenen Sonntag hat Erwartungen geweckt bei den Fans des Heidmühler FC. Der Bezirksligist fertigte den Klassenkonkurrenten TSV Großenkneten vor allem in der Schlussphase der Partie nach allen Regeln der Kunst ab. Allzu hoch wollte Trainer Daniel Oleksyn den Erfolg allerdings nicht aufhängen. Es ist nicht mehr als eine erste Standortbestimmung gewesen. Ein deutlich größerer Prüfstein dürfte an diesem Mittwoch, 7. August, der SV Großefehn werden. Ab 19.30 Uhr geht es im Klosterpark um den Einzug in die dritte Runde des Bezirkspokals.

„Ohne Großenkneten zu nahe treten zu wollen, aber Großefehn bringt schon deutlich mehr Qualität mit“, sagt Oleksyn über die Mannschaft aus der Bezirksliga I. Für sein Team gelte es nun in erster Linie, die Bodenhaftung zu behalten und die Leistung vom Wochenende zu bestätigen. Die Heidmühler betrachten den Bezirkspokal in erster Linie als weitere Möglichkeit, Dinge auszuprobieren. „Dementsprechend werden wir da auch die eine oder andere Umstellung vornehmen, was aber nicht heißt, dass wir das Spiel nicht ernst nehmen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, betont der Coach.

Die Gäste sind ebenfalls mit einem Sieg in die Saison gestartet. Beim TV Bunde, dem Tabellenzweiten der abgelaufenen Saison in der Bezirksliga I, gab es einen 2:1-Erfolg, der zunächst einmal Rang sechs in der Tabelle einbrachte. In der ersten Runde des Bezirkspokals setzte sich die von Bi Le Tran trainierte Mannschaft mit 2:1 beim VfB Germania Wiesmoor durch. Torgefährlichster Spieler des SV Großefehn war in der abgelaufenen Saison Angreifer Tom Böhling. 16 Treffer gingen beim Tabellendritten der Abschlusstabelle auf sein Konto.

Der SV Großefehn ist vor allem für die neu formierte Abwehr der Klosterpark-Elf eine Herausforderung. Allerdings stellten die Fehntjer in der Saison 2023/24 auch die drittbeste Abwehr der Liga. HFC-Coach Daniel Oleksyn wird darum ein genaues Auge darauf werfen, wie seine Mannschaft Lösungen gegen eine starke Defensive findet.