Wiesmoor/Norden - Jürgen Zimmermann, Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfB Germania Wiesmoor, ist kein Mensch, der aus seinem Herzen eine Mördergrube macht. Schwer enttäuscht war der Coach nach der 1:2-Niederlage seines Teams am Sonntagnachmittag beim FC Norden. Vor allem eines wurmte den Trainer massiv: ein Schiedsrichterpfiff in der dritten Minute der Nachspielzeit.Der Unparteiische wertete einen Ballkontakt eines Wiesmoorer Spielers im Gewühl als Handspiel. „Jeder hat gesehen, dass der Arm angelegt war. Das haben auch die Norder so gesagt“, erklärte Zimmermann konsterniert. Ein Freistoß an der Strafraumgrenze war die Folge. „Ein Lupfer in den 16er, ein Schuss, ein Tor, Abpfiff“. Zimmermanns Stakkato brachte seinen Frust auf den Punkt. „Man versteht die Welt nicht mehr“, sagte er. Denn sein Team war über 90 Minuten eigentlich das spielbestimmende Team gewesen. Einzig die Chancenverwertung war wieder einmal nicht das Aushängeschild des VfB. So bleibt dem Coach nicht viel mehr übrig, als sein Team schnellstmöglich wieder aufzurichten. Denn am kommenden Samstag geht’s zum wichtigen Derby beim TuS Strudden.
Fußball in der Bezirksliga I Schiedsrichterpfiff kostet Wiesmoor in letzter Minute einen Punkt
Gut gespielt und doch verloren. Der Frust sitzt bei den Fußballern von Germania Wiesmoor tief.
Thomas van Lengen