Vechta - Rasta Vechta hat den Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht und seinen Fans einen spannenden Pokalabend beschert. Der Aufsteiger in die Basketball-Bundesliga setzte sich am Samstagabend in der vorgelagerten ersten Pokal-Runde mit 84:76 (42:39) gegen Ligakonkurrent Rostock Seawolves durch. Vor 3048 Zuschauern im Rasta-Dome war Tommy Kuhse mit 26 Punkten Vechtas erfolgreichster Werfer. Der Club aus dem Oldenburger Münsterland trifft nun am 14./15. Oktober (der genaue Termin steht noch nicht fest) erneut in Vechta auf die BG Göttingen.
Reaves eröffnet Saison
Spencer Reaves erzielte mit seinem Dreier aus der Ecke die ersten Pflichtspielpunkte für die Gastgeber aus Vechta in dieser neuen Saison. Danach entwickelte sich ein temporeiches und ausgeglichenes erstes Viertel. Die Rostocker, um die Ex-Oldenburger Christian und Ralph Held auf der Trainerbank sowie Robin Amaize auf dem Parkett, lagen zunächst leicht in Front. Doch gegen Ende der ersten zehn Minuten drehte die Mannschaft von Trainer Ty Harrelson auf und übernahm die Führung (24:20).
Pure Emotionen: Vechtas Wes Iwundu schreit seine Freude über seinen krachenden Dunk lautstark heraus. Bild: Imago
Auch im zweiten Abschnitt blieb’s eng und umkämpft – ein echter Pokalfight eben. Vechta führte, doch die Gäste blieben immer auf Tuchfühlung. Die Hausherren gingen mit einem knappen 42:39 in die Kabine. Vechta ließ den Ball in der ersten Halbzeit insgesamt besser laufen als die Gäste (11:6 Assists) und trat auch an den Brettern etwas konsequenter auf (16:12 Rebounds).
Vechta läuft heiß
Die Gastgeber kamen mit viel Dampf aus der Kabine und starteten die zweite Hälfte mit einem 7:0-Lauf, ehe Rostocks Chefcoach Christian Held eine Auszeit nahm. Doch das kühlte Vechta nicht besonders ab. Rasta blieb heiß und die Halle brannte. Mit einem 63:54 gingen die Hausherren ins vierte Viertel.
Im Schlussabschnitt stockte der Offensiv-Motor der Gastgeber zunächst etwas. Die Seawolves kamen wieder auf zwei Punkte heran (62:64). Allerdings fingen sich die Schützlinge von Harrelson wieder und machten in der Schlussphase dieser intensiven Partie den Deckel drauf. Die nächste Pokal-Party gegen Göttingen kann kommen.