Wildeshausen - Nach einem schweren Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der A 1 zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-West und Wildeshausen-Nord war die Autobahn ab der Anschlussstelle Wildeshausen-West in Fahrtrichtung Bremen über Stunden voll gesperrt. Ein Kleintransporterfahrer hatte nach einer Kollision am Stauende lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Seine Identität konnte die Polizei zunächst nicht klären.
Der Unfall hatte sich gegen 15.20 Uhr ereignet, als eine 35-jährige Frau aus Polen mit ihrem Sattelzug verkehrsbedingt auf der A 1 auf etwa Tempo 20 abbremsen musste. Der ihr nachfolgende Fahrer eines Kleintransporters erkannte das Abbremsen zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf das Heck des Sattelanhängers auf.
Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich bei dem Fahrer des Kleintransporters wahrscheinlich um einen Mann aus Rumänien. Seine Identität konnte die Polizei zunächst nicht klären. Der Mann wurde bei dem Aufprall in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen befreit werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Die Fahrerin des Sattelzugs blieb unverletzt. Die Autobahnpolizei Ahlhorn richtete an der Anschlussstelle Wildeshausen-West eine Sperrung der Richtungsfahrbahn Bremen ein. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, zwei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug und ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen auf etwa 50.000 Euro. Bis in die Abendstunden dauerte die Sperrung in Fahrtrichtung Bremen an. Inzwischen ist die Sperrung aufgehoben und der Verkehr fließt wieder.