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nordwest-zeitung

Anwohner kritisiert Stadt Parkdruck in Oldenburgs Hannah-Arendt-Straße – Anwohner beschweren sich

Ein ganz normaler Tag im Wendehammer an der Hannah-Arendt-Straße: Die geparkten Sprinter gehören zu Anwohnern.

Ein ganz normaler Tag im Wendehammer an der Hannah-Arendt-Straße: Die geparkten Sprinter gehören zu Anwohnern.

privat

Oldenburg - Für den Anwohner der Hannah-Arendt-Straße im Neubaugebiet Krusenbusch liegt ein Planungsfehler der Stadt vor. Das Problem aus seiner Sicht: Es wurden Straßen geplant mit Pkw-Stellplätzen, die nun nicht genutzt werden können, da nicht bedacht wurde, dass die Fahrzeuge von den Grundstücken der Reihenhäuser noch ausfahren können müssen. Diese Stellplätze bzw. Bäume hätten eigentlich der Verkehrsberuhigung in der Spielstraße dienen sollen. Die Folge: Die Parksituation in der Straße spitzt sich nach Angeben des Anliegers immer mehr zu.

Tonnen an die Straße

Die Müllfahrzeuge in den neu angelegten Sackgassen können im Wendehammer nicht mehr drehen, so dass die Mülltonnen zudem von teilweise 30 Wohneinheiten an die Hauptstraße geschoben werden müssen.

Die Stadt weist die Vorwürfe zurück: Es verbleiben nach aktuellen Überprüfungen fünf öffentliche (nicht private) Parkplätze für Besucher, Handwerker oder Pflegepersonal, teilt Stadtsprecherin Kim Vredenberg-Fastje auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Sogenannte Schleppkurven, das rückwärtiges Ausparken von den Grundstücken der Reihenhäuser, sei entsprechend geprüft worden. Es verbleiben in diesem Bereich gemäß aktueller Planungen fünf Straßenbäume. Eine Verkehrsberuhigung bleibt somit erhalten, so die Stadtsprecherin weiter. Nach erfolgtem Endausbau, wofür ein Auftrag bereits vergeben wurde, im nächsten Jahr starten die Arbeiten dazu, wird die Parksituation bereinigt. Es darf laut Vredenberg-Fastje allerdings nur innerhalb der dafür vorgesehenen Markierungen geparkt werden. Im Übrigen sei es nicht Aufgabe der Stadt Oldenburg, öffentlichen Raum für private Eigentümer und deren Kfz vorzuhalten.

Tonnenrollen üblich

Zum aktuellem Zeitpunkt bzw. Bauzustand sei es zudem üblich, dass die Anlieger ihre Mülltonnen nach vorne an die Hannah-Arendt-Straße bringen, von der mehrere Stichstraßen abzweigten. Gegebenenfalls müsse die einzelne Tonne besser gegen Witterungen geschützt werden, auch im eigenen Interesse der Anlieger. Vredenberg-Fastje: „Die Schleppkurven wurden anhand eines Müllfahrzeuges überprüft und passen. Dies ist eine gängige Praxis. Die AWB wird nach Freimeldung und Endherstellung der Stichstraße diese auch befahren.“

Thomas Husmann
Thomas Husmann Redaktion Oldenburg
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