Oldenburg/Hildesheim - Fußball-Oberligist Atlas Delmenhorst hat die Qualifikation für den DFB-Pokal 2024/25 verpasst. Am Samstag verlor die Mannschaft von Trainer Dominik Schmidt das Endspiel um den unteren Landespokal beim Ligarivalen VfV Hildesheim mit 0:2. In Niedersachsen dürfen die Gesamtsieger des oberen und des unteren Landespokals am DFB-Pokal teilnehmen. Den oberen Wettbewerb hatte bereits Ende März der Regionalligist SV Meppen gewonnen.
Ex-Jeddeloher trifft
In Hildesheim (das Heimrecht war gelost worden) trafen Can Gökdemir (7. Minute) und der Ex-Jeddeloher Fred MC Mensah Quarshie (55.) für die Gastgeber. Die Delmenhorster, die von mehreren hundert Fans unterstützt wurden, verloren damit innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal bei den Süd-Niedersachsen. Am Wochenende zuvor hatte Atlas im letzten Punktspiel der Oberliga-Saison in Hildesheim mit 0:3 das Nachsehen gehabt. Im Vorjahr hatte sich das Team (damals noch als Regionalligist) über den oberen Landespokal für den DFB-Pokal 2023/24 qualifiziert. In der ersten Runde hatte die Mannschaft dann im heimischen Stadion an der Düsternortstraße gegen den Zweitligisten FC St. Pauli mit 0:5 verloren.
Die Hildesheimer schauen nun gebannt auf die Auslosung, die am kommenden Samstag (18 Uhr) in der ARD-Sportschau über die Bühne geht. Die Partien der ersten Runde werden zwischen dem 16. und 19. August ausgetragen.
Die Partie in Hildesheim war eingebettet in den „Finaltag der Amateure“, bei dem bundesweit die Landespokal-Endspiele ausgetragen wurden. In Bremen sicherte sich – wenig überraschend – der Bremer SV den Titel und das Startrecht im DFB-Pokal. Der Regionalligist setzte sich gegen den klassentieferen Bremen-Ligisten SV Hemelingen mit 3:0 durch. Einer der Torschützen für den BSV war der Ex-Jeddeloher Nikky Goguadze. Der Bremer SV hatte in den vergangenen Jahren mehrfach die Qualifikation für den DFB-Pokal geschafft und hatte in dem Wettbewerb unter anderem gegen Bayern München (0:12) und gegen Schalke 04 (0:5) gespielt.
Ottensen im DFB-Pokal
In Hamburg gewann Regionalligist Teutonia Ottensen durch einen 4:0-Sieg gegen den Oberligisten USC Paloma den Titel. Unter anderem trafen Gazi Siala und Affamefuna-Michael Ifeadigo, die beide einst beim VfB Oldenburg gespielt hatten, für Ottensen, das nun im DFB-Pokal startet. In Schleswig-Holstein gingen Landespokal und Pokal-Startrecht an den Regionalligisten Phönix Lübeck. Dieser setzte sich im Endspiel mit 3:1 gegen den Oberliga-Meister SV Todesfelde durch, der in diesen Tagen in einer Aufstiegsrunde noch um den Sprung in die Regionalliga kämpft.