Pewsum - Nach dem 5:1-Sieg gegen Tabellenführer Esens träumten die Pewsumer schon von höheren Aufgaben. Doch dann folgten zwei unerwartete Niederlagen gegen die Aufsteiger Holtriem und Ihrhove. Jetzt hieß es gegen Tura Westrhauderfehn wieder in die Spur finden. Und das gelang ihnen am Sonntagnachmittag dann auch eindrucksvoll. Mit einem starken Schlussspurt besiegten die Krummhörner die Fehntjer mit 3:1.
Wermutstropfen
TuS Pewsum schlägt Westrhauderfehn in der Saison 2024/25
Wilke Mennenga
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Wilke MennengaEinziger Wermutstropfen der Partie war die schwere Verletzung am Sprunggelenk von Tjado Ringena nach einem Zweikampf. Die genaue Diagnose stand allerdings noch aus. Doch er wurde vorsorglich nach dem Spiel mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Die Besucher erlebten eine temporeiche Partie, wobei sich beide Mannschaften nichts schenkten. „Es ist insgesamt ein verdienter Sieg für uns“, so TuS-Trainer Jonas Petersen. „Wir waren nach dem Gegentor konzentriert und haben leidenschaftlich verteidigt.“ In den ersten 45 Minuten tat sich der Gastgeber allerdings noch schwer. „Die erste Halbzeit ging an uns“, fasste Tura-Interimstrainer Max Möhlmann die Anfangsphase zusammen. „Wir hatten auch die besseren Chancen und hätten das 0:2 machen müssen“.
Bereits frühzeitig wurde Pewsum kalt erwischt. Nach einer Linksflanke drückte Jannik Sondag das Leder zum 0:1 über die Linie (6.). Beim Gastgeber ging noch nicht so viel nach vorne. Die Fehntjer waren da schon gefährlicher. Vor allem Doud Jajan sorgte für viel Unruhe. In der 19. Minute tauchte er frei vor dem Pewsumer Gehäuse auf, doch Nils Ludwig bewahrte die Platzherren mit einer Glanzparade vor einem höheren Rückstand. Auch ein Schuss von Sondag strich nur knapp über das Pewsumer Tor (37.).
Mehr Druck
Nach dem Wechsel versuchten die Krummhörner mehr Druck aufzubauen. Einige gefährliche Freistöße von Heiko Visser und ein satter Schuss von Jannis Hempelmann sorgten dabei für Aufregung. Der Dosenöffner dann in der 72. Minute. Brayan Hernandez Asprilla, der sich harte Duelle mit Nico Bohlen lieferte, setzte sich auf der rechten Seite durch. Sein Querpass erreichte Hempelmann, der das Leder zum viel umjubelten 1:1 über die Linie drückte.
Danach lief es bei Pewsum. Obwohl sie immer auf die gefährlichen Konter der Gäste aufpassen mussten. Nach einem tollen Zuspiel von Jean-Paul Bamezon auf Hernandez Asprilla knallte dessen Schuss vom rechten Innenpfosten an den linken. Florian Beer reagierte am schnellsten und drückte den Ball zum 2:1 über die Linie (80.). Jetzt gab es für die Platzherren kein Halten mehr. Bamezon schoss nach Querpass von Hernandez Asprilla aussichtsreich knapp übers Fehntjer Gehäuse (84.). Den Schlusspunkt setzte Derk Schoneboom. Nach einer Ecke von Visser köpfte er fast unbedrängt zum entscheidenden 3:1 ins Tor (90.).
Tore: 0:1 Sondag (6.), 1:1 Hempelmann (72.), 2:1 Beer (80.), 3:1 Schoneboom (90.).
TuS Pewsum: Ludwig, Gwosdenko,Visser, Beer (83. Langheim), Risto, Lübbers (73. Bamezon), Diekmann, Schoneboom, Ringena (45. Müller), Hernandez Asprilla, Hempelmann.