Oldenbrok/Ovelgönne - Wenn die Korbballerinnen des Ovelgönner TV an diesem Sonntag in der Braker Kreissporthalle in die Saison 2024/2025 der Bundesliga Nord starten, werden sie die Bälle in dem Bewusstsein auf die Körbe werfen, sich in der deutschen Spitze etabliert zu haben. Zweimal in Folge schafften die Spielerinnen aus der Wesermarsch den Sprung zur Endrunde der Deutschen Meisterschaft. Im Jahr 2023 gewannen sie Bronze, in diesem Jahr landeten sie auf Platz vier. Keine Frage: Ovelgönne wird in diesem Jahr zu den gejagten Teams zählen.
Allerdings müssen die Ovelgönnerinnen mit einem im Vergleich zum Vorjahr kleineren Kader auskommen. Sie verzeichnen drei Abgänge. Zudem hat sie das Verletzungspech erwischt.
Dennoch dürfen sie selbstbewusst nach vorne schauen. Laut Yvonne Fehner haben die Ovelgönnerinnen an ihrem Spiel gearbeitet. Die Trainerin des befreundeten Gemeinde- und Liga-Rivalen Oldenbroker TV muss es wissen. Sie kennt den Korbball-Sport wie kaum eine andere. Ovelgönne sei gut drauf und habe technisch zugelegt. Das Team sei hochmotiviert und wolle den Erfolg des Vorjahres wiederholen.
Um 13.38 Uhr beginnt das erste Spiel der Ovelgönnerinnen. Sie treffen auf die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Von 15.22 Uhr an messen sie sich mit dem TuS Sudweyhe. „Das könnte eine spannende und zukunftsweisende Partie werden“, vermutet Yvonne Fehner. Sudweyhe könne ein guter Aufsteiger werden, habe der TuS doch viel trainiert und eine gute Korbfrau, meint sie.
Den Saisonauftakt bestreitet indes Ovelgönnes Gemeinderivale: Der Oldenbroker TV eröffnet die Spielzeit um 10 Uhr mit der Partie gegen den FTSV Jahn Brinkum. Um 12.36 Uhr müssen die Oldenbrokerinnen gegen den TB Stöcken ran. „Es geht mit zwei Spielen los, die es in sich haben“, sagt Yvonne Fehner. Dennoch stellt sie klar, dass in beiden Spielen der Sieg das Ziel ist.
Die Vorbereitung sei „ganz gut gelaufen“, sagt sie und freut sich, dass sie am Sonntag bis auf eine verletzte Spielerin alle Spielerinnen an Bord hat. Zudem kündigt sie an, in dieser Spielzeit die A-Jugendlichen ins Team integrieren zu wollen. „Wir werden deshalb den Kader immer mal wieder ein bisschen umbauen.“ Die Zukunft beginnt am Sonntag in Brake.