Ovelgönne - Die Vielseitigkeitsreiterin Giannina Mammone vom RV Ovelgönne hat während der Weser-Ems-Meisterschaften in Vechta erneut ihre Klasse bewiesen. Mit dem achtjährigen Wallach Cafe Noir gewann sie auf dem Gelände der Landeslehrstätte die Silbermedaille in der Klasse A. Den Titel bei strahlendem Sonnenschein und laut Pferdesportverband Weser-Ems (PSVWE) besten Bedingungen gewann Mona Ferentschik (Herzlake) mit Die Kleine Freundin. Bronze holte Etta Glanzer-Reents (Esens) mit Coopi Neuseriem. 49 Paare waren an den Start gegangen.
Nach der Dressur verzeichnete Mammone 45 Punkte. Nur vier Reiterinnen hatten ein besseres Ergebnis erzielt. Die Ovelgönnerin hielt ihr hohes Niveau. Sie beendete die Springrunde fehlerlos in 66,46 Sekunden und gab sich auch im Gelände keine Blöße. Die anspruchsvolle Strecke, die von Franz-Josef Burchert und Herbert Willms konzipiert worden war, hatte die Reiterinnen und Reiter laut PSVWE vor große Herausforderungen gestellt. Zahlreiche Hindernisse und technische Passagen hätten höchste Konzentration und Präzision verlangt. Mammone und Cafe Noir benötigte fehlerfreie 4:17 Minuten – schneller war nur Lena Günther (Roggen-Hof, Abrakadabra), die aber nichts mit der Medaillenvergabe zu tun hatte.
Mammone bewies Konstanz, sprang aufs Treppchen und bestätigte damit, dass sie zu den besten Vielseitigkeitsreiterinnen im Oldenburger Land gehört. Im vergangenen Jahr hatte sie unter anderem den Vizetitel bei den Oldenburger Landesmeisterschaften in Westerstede geholt. Im Jahr 2022 war sie bereits Vize-Meisterin bei der Weser-Ems-Meisterschaft.