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nordwest-zeitung

Wassersportverein Hooksiel Mittwochs um Sieg und Platz gesegelt

Hooksiel - „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh´n“ trällerte Sängerin Vivi Bach in dem gleichnamigen deutschen Schlagerfilm der 60er Jahre. In Hooksiel wird seit gut zwei Jahrzehnten stets am Mittwoch gesegelt, wenn die Feierabendserie „Hooksail“ des Wassersportvereins Hooksiel (WSV) startet. Jetzt wurden auf einer Regattafete im Klubhaus am Hooksmeer die Preise vergeben und die Regattasaison offiziell beendet.

Rückblick

Alle zwei Wochen haben sich am Mittwochabend etwa drei Dutzend Jachten aus Hooksiel und Horumersiel aller Größen eingefunden, um auf der Jade um Sieg und Platz zu segeln. Die Zahl der teilnehmenden Jachten ist mit den Jahren ständig gewachsen, denn die Feierabendsegelei erfreut sich großer Beliebtheit.

Je nach Größe und Geschwindigkeitspotential hatte jedes Boot eine eigene Startzeit, so dass es keinen Massenstart gibt. Diese Verfahren nennen die Regattasportler Känguru-Start. Am Ende gewann das Boot, das zu einer vorher festgelegten Zielzeit vorne liegt. Die folgenden Jachten erhalten gemäß ihrem Platz Punkte. Nach insgesamt acht Wettfahrten während der Saison wurden diese Punkte zusammengezählt.

Endergebnis

Insgesamt waren 58 Boote an den acht Wettfahrten beteiligt. „Wir mussten keine Wettfahrt wetterbedingt absagen“, freute sich WSV-Regattaleiter Hendrik Busemann, der gemeinsam mit Jan Gerdes von der Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS) die Preise überreichte. In der Gruppe der Spinnaker-Boote siegte einmal mehr die „Circus Maximum“ (Tanno Kruse SKHS) vor „Nynjago“ (Dirk Jacobs Sail Lollipop Regattaverein) und „Carrera“ (Sascha Mende, Wilhelmshavener SC).

Weiter folgten „Hermann B“ (Christian Fahl, SKHS) und „Corroboree“ (Holger Liebert, WSV). Zur Gruppe zählten 17 Boote. Ohne Spinnaker starteten 31 Schiffe. Am Ende lag wiederum die „Stella Maris“ (Hartwig Gerdes) vor „Timpetu“ (Kea Müller) und „Jot´s“ (Jörg Bendiks, alle SKHS). Es folgten auf den Plätzen vier und fünf „Stell di Mare“ (Martin Spreen) und „Manana“ (Rainer Dardemann, beide WSV).

Neustart im Mai

Bei den Mehrrümpfern siegte Abonnementssieger „Dreebeen“ (Henning Gerken) vor „Boaty“ (Nils Hicken, beide SKHS) und „Tribelle“ (Ulf Roßkamp, SLRV). Schließlich noch die Gruppe der Racer: Sieger wurde „Dienstreise“ (Tammo Diebel, SKHS) vor „Black Maggy“ (Wolfram Heibeck) und „Urlaub“ (Thomas Brosda, beide WSV).


Ferner wurden Wanderpreise vergeben. Newcomer sind „Lekker Vrij“ (Oliver Koch, SLRV), „Joker“ (Tim Kock, WSC), „Swantje“ (Holger Eckert, SLRV), „Kleine Möwe“ (Hendrik von Bodungen, SKHS) und „Old Chap“ (Ulrich Hartmann WSV). Held vom Mittelfeld wurde „Auf und davon“ (Alexander Euken, SKHS). Immer dabei war „Alte Mellum“ (Roland Packhäuser, SKHS).

Für die nächste Saison sind auf Grund der günstigen Tide zehn Wettfahrten möglich und geplant. Der Start erfolgt am 15. Mai 2024 vor Hooksiel.

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