Heidmühle - Mit dem dritten Spiel der Rückrunde beschließt der Heidmühler FC am Sonntag das Fußballjahr 2024. Zum Abschluss ist ab 15 Uhr der Bezirksliga-Vierte FC Hude zu Gast.

Für die Gastgeber ist dieses Spiel die Gelegenheit, das Jahr einigermaßen versöhnlich ausklingen zu lassen. Dass die gesamte Hinrunde nicht dem Anspruch der Heidmühler entsprach, steht außer Frage, aber HFC-Trainer Daniel Oleksyn betont: „Das Spiel gegen Hude war noch eines der schlechtesten.“ Mit 2:6 hatten die Rothemden Ende August verloren, fanden zu keiner Zeit richtig ins Spiel. „Ich nehme die Schuld an der Niederlage auf mich“, hatte Oleksyn seinerzeit gesagt, er habe es nicht geschafft, seinen Jungs die richtige Einstellung zu vermitteln.

Das soll an diesem Wochenende anders sein. Die 0:2-Pleite im Derby gegen den WSC Frisia vom vergangenen Freitag hat längst nicht so am Selbstvertrauen geknabbert, wie andere Niederlagen der laufenden Saison. „Wir haben gegen Frisia ein gutes Spiel gezeigt, haben meiner Meinung nach völlig unverdient verloren“, erklärt der Trainer. Die Leistung habe gepasst. „Wenn wir da weitermachen, da anknüpfen können, bin ich mir sicher, dass wir gegen Hude ein ganz anderes Spiel zeigen werden als im Hinspiel“, sagt er überzeugt. Der Fokus im Training lag unter der Woche darauf, bewährte Abläufe zu festigen, aber auch neue Abläufe auszuprobieren, um gegen den FCH die offene Rechnung zu begleichen und den Start in die Winterpause positiv zu gestalten.

Wobei Oleksyn dem Begriff Winterpause bereits eine Absage erteilt hat: „Wir werden einmal die Woche ein Fitnesstraining durchziehen“, kündigt er an. „Wir haben aufgrund der geringen Trainingsbeteiligung in der Hinrunde im Fitness- und Ausdauerbereich Defizite.“ Um nicht im Januar wieder bei Null anfangen zu müssen, soll die Grundlagenausdauer schon vorher in Angriff genommen werden.

Kathrin Kraft
Kathrin Kraft Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung