Helle - Sieben Turniertage an zwei Wochenenden liegen hinter dem Reitclub Helle. Nachdem in der Vorwoche die Dressurreiter auf der Reitsportanlage am Hufschlag im Mittelpunkt standen, eroberten nun von Freitag bis Sonntag die Springreiter in 15 Prüfungen bei den Heller Classics das Rampenlicht.
Das Fazit
„Wir haben sehr viel Lob von Teilnehmern, Richtern und Zuschauern bekommen. Jetzt ruhen wir uns nach sieben Turniertagen etwas aus und beginnen dann mit den Planungen für 2025“, sagte eine zufriedene Vereinsvorsitzende Anika Jannsen. Ihr stimmte auch Turnierchefin Ramona Hilliges zu: „Ich war begeistert von der tollen Stimmung – gerade am Samstag bei voll besetztem Haus.“ Dass der RC Helle erneut Top-Bedingungen für die Starter anbot, spiegelte sich auch in einigen prominenten Namen auf der Starterliste wider. So sattelten unter anderem Brianne Beerbaum, Carsten-Otto Nagel und Mario Stevens im Ammerland.
Der Ablauf
Am ersten Turniertag starteten überwiegend Berufsreiter, die ihre jungen Springpferde in Prüfungen bis zur Klasse M* präsentierten. Am Samstag reichte die Schwierigkeiten in den Prüfungen von den Klassen L* bis S*. Der Sonntag war der Familientag der Heller Classics. Hier bewiesen die Nachwuchs- und Amateurreiter ihr Können. Gegen Nachmittag konnte bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen werden.
Die S-Prüfung
Die schwerste Prüfung des Wochenendes, eine S*-Punktespringprüfung, gewann Mario Stevens auf Botakara vom RuFV Lastrup. Der diesjährige Drittplatzierte der Deutschen Springmeisterschaften setzte sich mit 65 Punkten in 49,41 Sekunden vor Carsten-Otto Nagel auf El Schakaar (RFV Moorhof, 65 Punkte/52,08 Sekunden) und Richard Hannöver auf Charthago Blue (RuFG Falkenbrg, 65/53,1) durch. Auf 65 Punkte kamen auch Thorsten Pander auf Plot Green (Platz fünf, 54,32 Sekunden) und Jessica Freye auf Spiffy Flight (Platz acht, 57,29 Sekunden) – beide von der TG Bad Zwischenahn.
Die Ammerländer
Siege für Ammerländer Teilnehmer gab es ausschließlich am Sonntag. Silke Funk und San Fidelio vom Ammerländer Reitclub gewannen die Stilspringprüfung der Klasse A* mit einer Note von 8.2 in 61,74 Sekunden. Einen Doppelsieg für den Verein PS Petersfehn gab es in der Punktespringprüfung der Klasse L. Leonie Lindner und Quitanos Gold verwiesen mit 54 Punkten und 46 Sekunden ihren Teamkollegen Max Struß auf Tiara Darc (54, 49,1) auf Platz zwei.