Oldenburg - Sein Name schwirrte schon länger im Baskets-Kosmos umher, nun hat der Basketball-Bundesligist den Transfer offiziell bestätigt. Wie die Oldenburger am Dienstagmorgen mitteilten, wechselt Justin Jaworski von den Academics Heidelberg an die Maastrichter Straße. Der 24-jährige Guard, der an diesem Freitag seinen 25. Geburtstag feiert, erhält in Oldenburg einen Vertrag für die kommende Saison.
Flexibel einsetzbar
„Ich freue mich darauf, für ein historisch großartiges Team wie Oldenburg arbeiten zu können. Ich weiß, dass man in Oldenburg erwartet, Spiele zu gewinnen, und das ist mein Hauptziel“, wird der US-Amerikaner zitiert. Jaworski, der in Schwenksville/Pennsylvania geboren wurde, kann sowohl auf der Point- als auch auf der Shooting-Guard-Position spielen.
„Die Entwicklung von Justin beobachte ich über die vergangenen zwei Jahre, seitdem er in der zweiten spanischen Liga gespielt hat. In der Rückrunde kam er dann zu Heidelberg in die BBL, hat dort mehr als Point Guard gespielt, nachdem er zuvor mehr als Shooting Guard agiert hatte“, sagt Trainer Pedro Calles über den Combo-Guard: „Er kann also verschiedene Positionen spielen, ist ein aggressiver Scorer, der auf verschiedenen Wegen punkten kann. Außerdem kann Justin Vorteile für seine Mitspieler kreieren. Er bringt die Einstellung und den Charakter mit, die zu unserem Club passen!“
Dritter Baskets-Zugang
Jaworski kam für die Heidelberger in der Rückrunde auf 13 Bundesliga-Einsätze und erzielte 19,5 Punkte im Schnitt und verteilte 5,3 Assists. Der US-Amerikaner ist nach Kyle Rode und Seth Hinrichs der dritte Zugang für die kommende Spielzeit. Auf der Gegenseite haben Deane Williams, Ebuka Izundu, DeWayne Russell und zuletzt Kenneth Ogbe sowie Lukas Wank die Oldenburger verlassen. Ihre Verträge verlängert haben derweil Artur Konontsuk und Geno Crandall. Ein möglicher weiterer Zugang ist der Franzose Mathis Dossou-Yovo. Der 23-Jährige, der als Power Forward oder als Center agieren kann, spielte in der gerade beendeten Saison beim französischen Erstligisten Saint-Quentin.