Lemwerder/Solingen - Zwei wichtige Punkte für das Erreichen der neuen 2. Bundesliga Nord-Ost haben die Faustballerinnen des Lemwerder TV beim vorletzten Spieltag der bisherigen Nord-Staffel gemacht. Das LTV-Team fügte in Solingen den zuvor ungeschlagenen Gastgeberinnen vom Ohligser TV II (nun 18:2 Punkte/1. Platz) durch ein 3:1 die erste Niederlage zu, verpassten durch ein 2:3 gegen den TK Hannover (16:8/2.) zwar weitere Zähler, aber kletterten mit nun 8:12 Zählern vom fünften auf den vierten Rang.
„Von dem Spieltag hing viel ab“, meinte Zuspielerin Marie Seemann, deren Team damit nun gute Chancen hat, sich für die neue Nord-Ost-Staffel zu qualifizieren. Nur die vier Erstplatzierten lösen das direkte Ticket. Der Tabellenfünfte nimmt an einer Aufstiegsrunde Ende Juli teil. Hinter Lemwerder liegen TK Hannover II und MTV Diepenau (beide 8:12) und TuS Döhlen (4:16). Die beiden letztgenannten Teams empfängt der LTV am kommenden Sonntag ab 11 Uhr auf der heimischen Anlage am Sport- und Freizeitzentrum.
In Solingen war das Team hochmotiviert in das Duell mit dem Tabellenführer gegangen. „Steffi spielte variable Bälle nach vorne außen oder durch die Mitte. Bengül konnte durch das gute Zuspiel einige Punkte durch die Mitte erzielen“, meinte Seemann mit Blick auf Stephanie Suhren und Bengül Kara, die das Team zum 2:0-Vorsprung führten (11:9, 11:9). Im dritten Satz schlug Ohligs viele gute Bälle in die Abwehr und verkürzte durch ein 11:7, doch nach einer Änderung der Abwehrarbeit entschied Lemwerder mit einem 11:8 den vierten Abschnitt und damit das Spiel.
Im Duell mit dem TK Hannover fand die Mannschaft kollektiv nicht ins Spiel und gab die ersten beiden Sätze ab (7:11, 8:11). „Jede von uns hatte auf ihrer Position Probleme“, musste Seemann eingestehen. Die LTV-Spielerinnen kämpften aber und verdienten sich den Satzausgleich (11:7, 11:5), ehe im fünften Durchgang aber die Konzentration nachließ (3:11). „Die Spielerinnen aus Hannover konnten mit einigen Rückschlägen punkten. Außerdem glänzten sie durch unsere Eigenfehler“, meinte Seemann.