Viel mehr Knights-DNA als Jannik Birk kann man kaum haben. Der 29-Jährige blickt auf zwölf Jahre bei den Oldenburger American-Football-Rittern zurück, mit denen er in der abgelaufenen Saison im Endspurt gerade so den Klassenerhalt geschafft hat und damit 2025 in eine dritte Spielzeit in der GFL2 gehen darf.

Herr Birk, Sie haben sich mit den Knights im September auf den letzten Drücker den Verbleib in der GFL2 gesichert. Mit etwas Abstand: Woran lag es Ihrer Meinung nach, dass das Team so schwer in die Saison gekommen ist?

Jannik Birk (29)Das haben wir uns definitiv alles etwas anders vorgestellt. Ich glaube, wir haben es am Anfang etwas zu leicht genommen, nachdem wir im abgebrochenen Spiel in Cottbus deutlich geführt hatten und es wohl auch für uns entschieden hätten. In den nächsten Spielen wurden wie ganz schön überrumpelt.

Emotionaler Leader

Jannik Birk ist Linebacker, der Kapitän der Defense und nicht nur für Mitspieler und Trainer ein beliebter wie kompetenter Ansprechpartner. Als 17-Jähriger kam er 2012 zu den Rittern und war einer der ersten Knights-Spieler, der die gerade gegründete Jugendmannschaft durchlief. Schon dort führte er die Defense als Kapitän aufs Feld. Zwei Jahre später wechselte er ins Männerteam und übernahm drei Jahre danach auch hier das Kapitänsamt in der Defensive. Dazu machte er sich auch im Special Team als Kicker und Punter einen Namen. Der mittlerweile 29-Jährige ist der emotionale Anführer in der Mannschaft – da ist es nur passend, dass er die Oldenburger mit der Fahne in der Hand aufs Feld führt.

Die Offense hat da kaum gepunktet. Fehlte ein Spieler, der das Team mitreißt?

BirkUnsere Offense ist wirklich gut. Aber so ein neues System, das unser neuer Offense Coordinator Gregory Crager eingebracht hat, braucht seine Zeit, bis es sich entwickelt und die Spieler es verstehen. Leider kam Coach Crager erst Mitte April zu uns nach Deutschland – anderthalb Monate sind dann eine viel zu kurze Zeit.

Emotionaler Leader

Jannik Birk ist Linebacker, der Kapitän der Defense und nicht nur für Mitspieler und Trainer ein beliebter wie kompetenter Ansprechpartner. Als 17-Jähriger kam er 2012 zu den Rittern und war einer der ersten Knights-Spieler, der die gerade gegründete Jugendmannschaft durchlief. Schon dort führte er die Defense als Kapitän aufs Feld. Zwei Jahre später wechselte er ins Männerteam und übernahm drei Jahre danach auch hier das Kapitänsamt in der Defensive. Dazu machte er sich auch im Special Team als Kicker und Punter einen Namen. Der mittlerweile 29-Jährige ist der emotionale Anführer in der Mannschaft – da ist es nur passend, dass er die Oldenburger mit der Fahne in der Hand aufs Feld führt.

Wie war die Stimmung nach den Heimpleiten gegen Lübeck und Cottbus, die die Situation prekär gemacht haben?

Auf Flusskrebs-Jagd: Nach der 23:45-Heimpleite gegen die Crayfish schaffte Jannik Birk (grünes Trikot) mit den Knights durch ein 36:29 in Cottbus den GFL2-Verbleib. Bild: ToDDi

Auf Flusskrebs-Jagd: Nach der 23:45-Heimpleite gegen die Crayfish schaffte Jannik Birk (grünes Trikot) mit den Knights durch ein 36:29 in Cottbus den GFL2-Verbleib. Bild: ToDDi

BirkStimmungsmäßig war die ganze Saison eine einzige Berg- und Talfahrt. Nach den beiden Spielen waren wir alle sehr niedergeschlagen – ich persönlich brauchte nach dem Lübeck-Spiel auch erst einmal Abstand von der Mannschaft, weil ich so frustriert war .

Wie gelang der Turnaround?

BirkWir haben bei Trainings- oder Spieltagsabläufen nicht viel geändert, aber das Trainingspensum erhöht. In den letzten Spielen haben wir als einzelne Glieder einer ganzen Kette viel besser zusammengehalten und uns viel mehr gegenseitig vertraut. Das Offense-System wurde etwas vereinfacht und griff besser. In der Defense hatten wir auch in der ersten Saisonhälfte ein paar Dinge probiert. Das hat nicht so funktioniert. Deshalb sind wir ab dem Bielefeld-Spiel wieder ins klassische Konzept aus dem Vorjahr zurück und haben gemerkt, dass es insgesamt besser funktioniert und wir nur noch kleine Stellschrauben anpassen mussten.

Emotionaler Leader

Jannik Birk ist Linebacker, der Kapitän der Defense und nicht nur für Mitspieler und Trainer ein beliebter wie kompetenter Ansprechpartner. Als 17-Jähriger kam er 2012 zu den Rittern und war einer der ersten Knights-Spieler, der die gerade gegründete Jugendmannschaft durchlief. Schon dort führte er die Defense als Kapitän aufs Feld. Zwei Jahre später wechselte er ins Männerteam und übernahm drei Jahre danach auch hier das Kapitänsamt in der Defensive. Dazu machte er sich auch im Special Team als Kicker und Punter einen Namen. Der mittlerweile 29-Jährige ist der emotionale Anführer in der Mannschaft – da ist es nur passend, dass er die Oldenburger mit der Fahne in der Hand aufs Feld führt.

In Lübeck sind Sie auch in der Offense aufgelaufen und haben prompt einen Touchdown erzielt. Sehen wir Jannik Birk jetzt regelmäßig im Angriff?

BirkIch bin und bleibe Defender. Es war ja auch nicht so, dass ich gesagt habe: Ich will jetzt Offense spielen. Der Coach kam auf mich zu und sagte, wir haben eine Idee und wir brauchen dich teilweise in der Offense. Da habe ich dann gesagt: Alles klar, ich bin dabei. Wenn ihr denkt, es hilft dem Team, mache ich es.

Manchmal sieht es so aus, als ob die Knights Gegnern in der GFL2 körperlich unterlegen sind. Wie sehen Sie das?

BirkMit Ausnahme der Offense Line mag das optisch so sein, da wir nie das Team sind, dass mit riesigen Männern ankommt. Aber wir sind schnell und wendig – und auch wenn wir nicht so aussehen, sind wir eins der physischsten Teams der Liga.

Emotionaler Leader

Jannik Birk ist Linebacker, der Kapitän der Defense und nicht nur für Mitspieler und Trainer ein beliebter wie kompetenter Ansprechpartner. Als 17-Jähriger kam er 2012 zu den Rittern und war einer der ersten Knights-Spieler, der die gerade gegründete Jugendmannschaft durchlief. Schon dort führte er die Defense als Kapitän aufs Feld. Zwei Jahre später wechselte er ins Männerteam und übernahm drei Jahre danach auch hier das Kapitänsamt in der Defensive. Dazu machte er sich auch im Special Team als Kicker und Punter einen Namen. Der mittlerweile 29-Jährige ist der emotionale Anführer in der Mannschaft – da ist es nur passend, dass er die Oldenburger mit der Fahne in der Hand aufs Feld führt.

Emotionaler Leader

Jannik Birk ist Linebacker, der Kapitän der Defense und nicht nur für Mitspieler und Trainer ein beliebter wie kompetenter Ansprechpartner. Als 17-Jähriger kam er 2012 zu den Rittern und war einer der ersten Knights-Spieler, der die gerade gegründete Jugendmannschaft durchlief. Schon dort führte er die Defense als Kapitän aufs Feld. Zwei Jahre später wechselte er ins Männerteam und übernahm drei Jahre danach auch hier das Kapitänsamt in der Defensive. Dazu machte er sich auch im Special Team als Kicker und Punter einen Namen. Der mittlerweile 29-Jährige ist der emotionale Anführer in der Mannschaft – da ist es nur passend, dass er die Oldenburger mit der Fahne in der Hand aufs Feld führt.

Was nehmen Sie mit aus dieser Saison?

BirkDen Ehrgeiz, es nächstes Jahr besser zu machen. Am Anfang der Saison hatten wir zu wenig Team-Chemie. Rückblickend hatten wir im Trainingslager in Reutlingen zu wenig Zeit als Mannschaft zum Teambuilding. Auch müssen wir 2025 unseren Mentaltrainer noch aktiver einbinden. Einige Spieler waren da noch nicht weit genug und haben den Kopf zu früh hängen lassen. Was mich sehr gefreut hat, war die unglaubliche Unterstützung. Es waren wahnsinnig viele Fans bei Auswärtsspielen, was wir in den letzten Jahren nicht gewohnt waren – gerade auch bei den weiten Fahrten. Da wurde Stimmung gemacht ohne Ende. Herzlichen Dank an alle.

Emotionaler Leader

Jannik Birk ist Linebacker, der Kapitän der Defense und nicht nur für Mitspieler und Trainer ein beliebter wie kompetenter Ansprechpartner. Als 17-Jähriger kam er 2012 zu den Rittern und war einer der ersten Knights-Spieler, der die gerade gegründete Jugendmannschaft durchlief. Schon dort führte er die Defense als Kapitän aufs Feld. Zwei Jahre später wechselte er ins Männerteam und übernahm drei Jahre danach auch hier das Kapitänsamt in der Defensive. Dazu machte er sich auch im Special Team als Kicker und Punter einen Namen. Der mittlerweile 29-Jährige ist der emotionale Anführer in der Mannschaft – da ist es nur passend, dass er die Oldenburger mit der Fahne in der Hand aufs Feld führt.

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion