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nordwest-zeitung

Volleyball AT Rodenkirchen zeigt gegen Elsfleth und Ofen Fortschritte und alte Schwächen

Die Volleyballer des ATR zeigten zum Saisonstart ordentliche Leistungen.

Die Volleyballer des ATR zeigten zum Saisonstart ordentliche Leistungen.

Dennis Weiß

Rodenkirchen - Manchmal ist es schwierig, Ergebnisse eines ersten Spieltags einzuordnen. Im Falle der Volleyballer des AT Rodenkirchen ist das in der Saison 2024/2025 ein wenig anders. Die spielen nach ihrem Abstieg aus der Bezirksliga in der Bezirksklasse um Punkte. Am Samstag bezwangen sie den Elsflether TB daheim mit 3:0 (25:16, 25:16, 25:22), anschließend verloren sie gegen die SG Ofenerdiek/Ofen mit 0:3 (17:25, 19:25, 14:25). Spielertrainer Thomas Geil meint, dass die Ergebnisse dem Leistungsstand der Mannschaften entsprächen.

Neu formiert

Die Elsflether seien zwar amtierender Meister der Parallel-Staffel. Aber die Mannschaft sei neu formiert worden und habe einige Abgänge zu verzeichnen. Sie müsse sich noch finden und einspielen. Die Reserve der SG Ofenerdiek/Ofen hingegen sei mit mehreren früheren Oberliga-Spielern angereist. Die meisten Mannschaften der Liga dürften es schwer haben, gegen die SG zu bestehen, vermutet Geil und beantwortet damit zugleich die Frage, wen er als Titelfavoriten ausgemacht hat.

Mit seiner eigenen Mannschaft wolle er den Sprung unter die besten drei Mannschaften in einer ausgeglichenen Siebener-Staffel schaffen. Der 14 Spieler große Kader ähnele dem des Vorjahres. „Wir sind gut und breit aufgestellt“, sagt Geil.

Gegen Elsfleth habe sein Team konzentriert gespielt und Eigenfehler vermieden. Der erste Satz sei lange recht ausgeglichen gewesen, mit einer kleinen Serie im entscheidenden Moment habe sein Team aber für die Entscheidung gesorgt.

Nach einem klaren Erfolg im zweiten Durchgang veränderte Geil die Aufstellung. Anschließend habe sich gezeigt, dass sein Team Elsfleth nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfe, meint der Trainer. Die Elsflether erkämpften sich kurzzeitig ein Führung, doch dem ATR gelang die Wende.

Klares Ziel

Gegen die SG Ofenerdiek/Ofen II rotierte der Trainer die Aufstellung. Er verfolgt ein klares Ziel. „Wir müssen uns auch in ungewohnten Konstellationen besser einspielen.“ Es müssten schließlich alle Spieler mitgenommen werden. „Wir haben uns gut geschlagen. Wir können mit dem Ergebnis leben“, sagt Geil. Nur ein paar Eigenfehler seien vermeidbar gewesen. Es bleibe dabei: „Wenn unsere ersten Bälle nicht kommen, wird’s schwierig“, sagt Geil. Allerdings stellte er hocherfreut fest, dass die „junge Garde“ im Angriff zugelegt habe. Eine Mannschaft, die früh zeigt, dass sie Fortschritte macht, kann optimistisch auf den Rest der Saison schauen.

Wolfgang Grave
Wolfgang Grave Redaktion Nordenham (Lokalsport)
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