Emden - Autofahrer und sämtliche anderen Verkehrsteilnehmer müssen sich in Emden wieder auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Trogstrecke, die 400 Meter langen Südumgehung, wird für zwei Tage, Mittwoch und Donnerstag, 30. und 31. Oktober, voll gesperrt. Das teilte die Stadt Emden mit. Der Grund ist aber ein erfreulicher: Die Arbeiten sind voll im Zeitplan, die Stadt möchte ein weiteres Teilstück neu betonieren. Planmäßig endet die Vollsperrung am Freitag, 1. November.
Emder Brikettfabrik über Nesserlander Straße erreichbar
Konkret betroffen sich das Stück zwischen der Petkumer Straße und der Kreuzung Zur Alten Brikettfabrik. Die Zufahrt zur Brikettfabrik erfolgt aus Richtung Nesserlander Straße. Auch die Abfahrt ist für diese beiden Tage nur in Richtung Nesserlander Straße möglich.
Die Stadt weist darauf hin, dass während der Arbeiten unter anderem ein Fahrzeug mit Betonpumpe zum Einsatz kommt. Durch die Ausmaße dieses Fahrzeugs sei aus Platz- und Sicherheitsgründen kein Durchgangsverkehr möglich. Daher sperre die Stadt den Trogstrecken-Abschnitten nicht nur für Pkw- und Lkwfahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger.
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Emden kann Zeitplan weiter halten
Für die Stadt ist die Betonierung des neuen Teilstücks ein weiterer Schritt zum Abschluss der ewigen Trogstreckensanierung. Seit Juli 2020 saniert die Stadt an der maroden Fahrbahn herum. Vor allem der sehr marode Untergrund und eine ständige Wasserproblematik ließen nicht nur im Rathaus Köpfe qualmen. Entwickelt zur Lösung des dauerhaften Feuchtigkeitsproblems, das 2023 noch ständig Risse in der Fahrbahn produziert hat, wurde eine schachbrettartige Bauweise, bei der einzelne Elemente schachbrettartig einbetoniert werden. Außerdem befindet sich eine Noppenbahn zwischen dem alten Trog und dem neuen Betontrog, die eindringende Feuchtigkeit ableiten soll.
Das Ziel, das hatte Stadtsprecher Eduard Dinkela gegenüber dieser Redaktion im August noch einmal bestätigt, ist weiterhin, dass das Gros der rund 8,1 Millionen Euro teuren Sanierungsarbeiten an der Trogstrecke in diesem Jahr abgeschlossen sein wird. Für das nächste Jahr seien nur noch vereinzelte Restarbeiten geplant. Die aktuelle Mitteilung seiner Sprecherkollegin Theda Eilers bestätigt nun die Aussage Dinkelas. Die Arbeiten liegen auch zwei Monate später weiter im Zeitplan. Eine neue, zeit- und geldintensive Panne bleibt unwahrscheinlich.