Wiesmoor - Das Projekt eines eigenen Theaters hatte im Sommer 2016 seinen Anfang, wie Bühnenleiter Christian Behrends berichtet. Während der damaligen Aufführungen von „Quade Foelke“ auf der Wiesmoorer Freilichtbühne sei die Idee entstanden.

Bald danach fiel den Verantwortlichen im Vorstand der Niederdeutschen Bühne (gegründet 1956) die ehemalige Druckerei von Rosemarie Ehmann an der Hauptstraße 237 ins Auge. Die rückwärtige Halle, in der zuvor Druckmaschinen standen, hatten dem Verein zu dem Zeitpunkt bereits als Lagerfläche für Großrequisiten gedient. Anfang des Jahres 2017 wurde der Kauf der besagten Halle mit dem angrenzenden Wohntrakt besiegelt. Und nach einer Planungsphase startete man die ersten Umbauarbeiten, die sich wegen der Pandemie und einzuwerbender Fördergelder bis heute hinzog. Mittlerweile erwarb die Bühne auch die zweite Haushälfte von der Erbengemeinschaft. Auch der Außenbereich wurde inzwischen aufgearbeitet. Das ehemalige Wohnhaus, so Behrends, soll in den nächsten Jahren renoviert werden. Im Jahr 2024 wird der Bühnen-Dachraum in der KGS geräumt und die Requisiten im neuen Domizil eingelagert.

Ehrenamtliche der Niederdeutschen Bühne Wiesmoor sind derzeit mit den letzten Arbeiten in der neuen Theaterstuuv beschäftigt. Sie eröffnet am 20. Januar. Rechts im Bild Bühnenleiter Christian Behrends.

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Detlef Kiesé Wiesmoor
Detlef Kiesé
Detlef Kiesé Redaktion Wittmund