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nordwest-zeitung

Fußball-Landespokal Kasra Ghawilus Standards machen Jeddeloh froh

Bejubelten den Einzug in die zweite Pokalrunde am Mittwochabend: die Fußballer des SSV Jeddeloh um Max Wegner (von links), Tim Janßen und Gazi Siala.

Bejubelten den Einzug in die zweite Pokalrunde am Mittwochabend: die Fußballer des SSV Jeddeloh um Max Wegner (von links), Tim Janßen und Gazi Siala.

Volkhard Patten

Jeddeloh - Der Traum von der Teilnahme am DFB-Pokal geht für die Fußballer des SSV Jeddeloh weiter. In der ersten Runde des Landespokals besiegten die Ammerländer in der heimischen Haskamp-Arena am Mittwochabend den Regionalliga-Konkurrenten SV Drochtersen/Assel mit 3:2 (2:1)

Nach zehn abwartenden Minuten nutzten die Jeddeloher ihre erste Chance zur Führung. Max Wegner köpfte eine Ghawilu-Ecke zum 1:0 (13.). Fast im direkten Gegenzug parierte Jeddelohs Torhüter Felix Bohe aus kurzer Distanz gegen Martin Sattler. Die Ammerländer blieben aber das effizientere Team. Kasra Ghawilu verwandelte einen Freistoß, den er nach tollem Solo selbst herausgeholt hatte, direkt aus 20 Metern zum 2:0 (20.).

2:1 kurzer Rückschlag

Die Jeddeloher bestimmen die Partie, waren in der Defensive nicht immer auf der Höhe. So hatten die Gastgeber zunächst Glück, als Haris Hyseni aus fünf Metern über das Tor schoss (26.). Zwei Minuten später wurde so eine Schläfrigkeit in der Defensive bestraft. Nach einem Fehler im Aufbauspiel verkürzte Maximilian Geißen auf 2:1.

Den Schock des Gegentreffers schüttelten die Jeddeloher aber schnell ab. Wegner aus der Distanz (30.) und Simon Brinkmann, der nach einem Konter vergab (33.), hatten die nächsten Gelegenheiten. Die offensiv geführte Schlussphase gehörte wieder den Gästen. Geißen schoss knapp über das Tor (39.). Noch besser war die Gelegenheit, die sich zwei Minuten später Moritz Göttel bot. Der SVDA-Stürmer hätte bei einer scharfen Hereingabe kurz vor der Linie nur noch den Fuß hinhalten müssen. Doch er traf das Spielgerät nicht.

Nach der Pause erwischten die Jeddeloher den perfekten Start. Allah Aid Hamid setzte sich auf der Außenbahn stark gegen Nico von der Reith durch. Seinen Pass in den Rückraum veredelte Wegner zum 3:1 (48.). Ruhe brachte der dritte Treffer den Ammerländern nicht - auch weil die Gäste den Druck erhöhten.

Bei den Jeddelohern erhöhte sich die Zahl der Ungenauigkeiten und Abspielfehler. Zunächst vergab Hyseni (68.). Die nächste defensive Unordnung bestrafte der ehemalige Jeddeloher Miguel Fernandes mit dem 3:2 (70.). Danach fingen sich die Jeddeloher defensiv jedoch wieder und brachten die siebenminütige Nachspielzeit über die Zeit.

Samstag gegen Kiel II

Nach einer kurzen Regenerationsphase geht es für die Jeddeloher in der Regionalliga bereits an diesem Samstag weiter. In der Haskamp-Arena empfangen die Ammerländer um 16 Uhr die zweite Mannschaft von Holstein Kiel. Die Bundesliga-Reserve war mit zwei Punkteteilungen in die Saison gestartet.

Für Jeddeloh spielten: Bohe – Schug, Stottmann (66. Krolikowski), Siala, Kanowski - Ghawilu, Janßen (87. Koch), Aid Hamid (80. Hahn), M. Brinkmann (89. Brandes) - Wegner (90.+7 Gramberg), S. Brinkmann

Lars Puchler
Lars Puchler Redaktion Lokalsport Ammerland
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