Varel/Jever - Vor intensiven Heimspielen stehen die Handballer der HSG Varel II und HG Jever/Schortens.
Verbandsliga: HSG Varel II - Wilhelmshavener SSV (Samstag, 19 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle). Schon in der Landesliga sorgten die Duelle gegen die Jadestädter stets für knackige, teils emotionale Schlagabtausche. Daran dürfte sich auch nach dem Aufstieg beider Teams nichts ändern – zumal beide in Sachen Leistung und Punktausbeute bislang noch viel Luft nach oben gelassen haben. Die Vareler sind mit 1:13 Zählern Vorletzter, die Wilhelmshavener nach zuletzt vier Niederlagen in Serie Achter (4:10). Jedoch musste sich der WSSV in der Vorwoche erst in letzter Sekunde Spitzenreiter Elsflether TB mit 32:33 geschlagen geben und ist am Samstag Favorit.
„Wir freuen uns auf dieses wichtige Heimspiel gegen den WSSV“, betont Varels Coach Thore Linda: „Ein Derby ist immer ein schöner Zeitpunkt für den ersten Saisonsieg.“
Landesliga: HG Jever/Schortens - SVGO Bremen (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Jahnstraße). Am Dienstag konnten die angeschlagenen Rückraum-Leistungsträger Silas Fink, Tim Arends und Thore Schönheim noch nicht mittrainieren. „Wir hoffen aber, dass sie am Samstag noch mal auf die Zähne beißen können, ehe eine 14-tägige Pause folgt“, erläutert Enno Bruhnken.
Trainerkollege Henning Cassens hat den Spitzenreiter aus Bremen in der Vorwoche bei dessen 38:29-Kantersieg in Oythen beobachtet. Wichtig wird es für die HG sein, den Liga-Toptorjäger Felix Fuchs in den Griff zu bekommen. Derweil haben die heimstarken Jeverländer Routinier Jan Bergmann reaktiviert. Er kann mit seiner großen Erfahrung sowohl in der Abwehr als auch am Kreis phasenweise Björn Bröckerhoff entlasten.