Oldenburg - Neue Talente, neue Trainer-Rollen, neue Saison: Drei Wochen vor dem Start in der Jugend-Basketball-Bundesliga sind die U-16-Junioren der Baskets Juniors noch in der Findungsphase. Los geht es am 8. Oktober gegen die Rostock Seawolves. Es folgen drei Auswärts- und zwei weitere Heimduelle mit den fünf anderen Teams der Vorrundengruppe 1 – drei qualifizieren sich für die Hauptrunde und haben das JBBL-Ticket 2024/25 schon sicher, drei müssen in die Relegation.

Förderung: „Mit Erwartungen für die kommende Saison haben wir uns nicht beschäftigt. Wir wollen die Spieler fördern, zuerst im individuellen sowie später auch im taktischen Bereich ausbilden. Derzeit liegt der große Fokus auf der Verteidigungsarbeit“, erklärt Dimitris Polychroniadis, der jetzt die Verantwortung für das JBBL-Team trägt.

Im Blickpunkt seines Ex-Coaches: Braunschweigs Dennis Schröder (am Ball) geht am 28. Oktober 2012 in der kleinen EWE-Arena am Oldenburger Dru Joyce vorbei. Der damalige Baskets-Trainer Sebastian Machowski (links) trainierte Schröder zuvor in Braunschweig.

VON BRAUNSCHWEIG NACH GANZ OBEN Dennis Schröders Weg zur Basketball-Weltkarriere

Niklas Benter Braunschweig

Ausrichtung: Artur Gacaev ist nun im Nachwuchssektor Assistent und hat so die Chance, den Fokus noch mehr auf die in Westerstede spielende Baskets-Reserve in der in einer Woche startenden 1. Männer-Regionalliga zu legen. „Wir haben letztes Jahr bereits gut als Team funktioniert. Ich denke, das wird auch dieses Jahr der Fall sein“, sagt Polychroniadis. Baskets-Sportleiter Srdjan Klaric habe „uns um die Rollenveränderung gebeten – wir haben gern zugestimmt“.

Ausbildung: Nach dem Aus im März in Playoff-Runde eins gegen Jena wurden im Sommer insgesamt 87 Spieler in den Tryouts gesichtet, 19 (darunter vier von 2022/23) haben es ins erweiterte JBBL-Team geschafft. Dazu wurde aufgrund der vielen Interessenten ein Zweitkader gebildet. „Mit vielversprechenden Talenten, die wir fördern und für die JBBL ausbilden wollen“, erklärt Polychroniadis.

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Niklas Benter Patrick Reichardt Oldenburg

Umgebung: Trainiert wird derzeit drei- bis viermal pro Woche. „Die Unterschiede der einzelnen Spieler sind bereits jetzt enorm, aber auch die Vielfalt“, sagt der Chefcoach mit Blick auf das Aufgebot mit Talenten aus Oldenburg, Zetel, Westerstede, Bremen, Sandkrug und Hatten sowie zwei aus den Niederlanden und einem aus Irland: „Alle gehen mit Freude und Enthusiasmus an die derzeitigen Aufgaben.“

Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion