Ostfriesland - OstFriesland 3.0? OstFriesland Next? OstFriesland 2040? Es hätte viele Namen gegeben, um das Projekt, das mehrere NWZ-Redakteure in den vergangenen Wochen angegangen sind, passend zu betiteln. Geworden ist es der recht schlichte, aber umso bodenständigere und damit auch zur Region passende Name: Zukunft OstFriesland. Denn darum geht es in den nächsten Wochen.
Wie leben OstFriesen in einigen Jahrzehnten?
Die zentrale Fragestellung: Wie lebt es sich auf der ostfriesischen Halbinsel, zwischen Ems und Jadebusen, in den nächsten Jahrzehnten. Welche Veränderungen kommen, was geht, was überdauert, was wird anders, was bleibt vertraut? Mehrere Redakteure haben verschiedene Aspekte des zukünftigen Lebens in den ländlichen Regionen Ostfriesland und Friesland sowie der Stadt Wilhelmshaven unter die kristallkugelige Lupe genommen, mit Experten und Zukunftsforschern gesprochen. Ihre Erkenntnisse haben sie in Artikeln festgehalten, die in den Sommerwochen die Leserschaft zum Träumen, zum Nachdenken, zum Grübeln und vor allem zum Mitdiskutieren anregen sollen. Abgeklopft hat die Reaktion Themenbereiche wie unter anderem die weitere Entwicklung in den hiesigen Innenstädten, den Schutz der Küste vor steigenden Meeresspiegeln, oder auch Veränderungen bei Partnerschaften, Liebe und Sex.
OstFriesland: Manchmal auch heute schon sehr modern
Vorweg: Nicht in jederlei Hinsicht lebt der nordwestliche Zipfel Deutschlands soweit hinterm Mond, wie es lästerliche Zungen vermuten könnten. Ganz im Gegenteil: Es gibt ausreichend Bereiche, in denen die Region OstFriesland schon in der Gegenwart eine Vorreiterrolle eingenommen hat, für die andere Landstriche noch Jahre benötigen werden. Auch diese Erkenntnis war Ergebnis der mehrmonatigen Recherche, die das vierköpfige Projektteam zu Tage gefördert hat.
Ein weiteres Ergebnis: OstFriesland bleibt lebens- und liebenswert – auch dann, wenn Drohnen und Dreschflegel zusammen kommen.