Jade-Weser-Hunte - Der letzte Spieltag in der 1.Fußball-Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Nord vor der Winterpause startete am Freitagabend mit vier Spielen. Hierbei schossen sich die SG Abbehausen II/SV Phiesewarden mit einem 5:0 gegen die SV Gödens zum Sieg und die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor gewann gegen den SV Wilhelmshaven II mit 5:1. Der STV Wilhelmshaven kam gegen den ESV Nordenham nicht über ein 2:2-Remis hinaus und auch keinen Sieger gab es im Spiel der SG Burhave/Stollhamm gegen den TuS Obenstrohe II (1:1).
SG Abbehausen II/SV Phiesewarden - SV Gödens 5:0 (2:0)
Nach dem letztwöchigen 3:0-Sieg in Obenstrohe blieben die Gastgeber auch gegen Gödens ohne Gegentor. Die SG bot den Gästen allerdings auch keinen Raum zur eigenen Entfaltung. „Wir haben Spiel und Gegner dominiert und waren die spielbestimmende Mannschaft“, sagte SG-Coach Bastian Wendland. Maßgebend für den klaren war aus seiner Sicht, „das wir den Druck immer hochgehalten haben. Das war heute eines der besten Spiele unserer Mannschaft. Gefahr der Gäste kam, wenn überhaupt, durch Standardsituationen auf“.
Tore: 1:0 Pascal Buss (31./ET), 2:0 Marc Tönjes (44.), 3:0 Tjark Pankratz (48.), 4:0 Ben Hofschildt (81.), 5:0 Jesse Eisenhauer (89.)
STV Wilhelmshaven - ESV Nordenham 2:2 (0:0)
Die ersten 45 Minuten benötigten beide Mannschaften, um sich die Marschroute für die zweite Hälfte auszuloten. „Die erste Hälfte war von beiden Seiten ein reines Abtasten. Es gab so gut wie keine Chancen von beiden Teams und spielerisch war es kein gutes Niveau“, sagte STV-Coach Normen Günther. Seine Mannschaft habe zu fahrig agiert, vieles wirkte Unkonzentriert. „Wir haben zu viele lange Bälle geschlagen und oft den freien Mann nicht gesehen“, so Günther weiter. Nach der Pause ähnelte sich das Geschehen trotz intensiver Pausenanalyse. Plötzlich fiel nach einer Stunde durch Pascal Denker das 1:0, „ein Tor aus dem Nichts“, wie es Normen Günther beschreibt. In der 70.Minute vergaben die Gastgeber einen Elfmeter, der nicht platziert genug geschossen wurde und vom Gästekeeper gehalten wurde. Nach dem Ausgleich fiel das 2:1, welches schließlich erneut ausgeglichen wurde. „Wie haben es versäumt, das 2:0 zu machen und auch nach dem 2:1 das 3:1 folgen zu lassen. Wenn man zwei Chancen verpasst, den Deckel draufzumachen, geht so ein Spiel am Ende Unentschieden aus. Der ESV hat es gut gemacht, für uns ist das Ergebnis ärgerlich, denn es war mehr drin. Wir hätten uns oben festsetzen können“, sagte Normen Günther. Die Gäste können indes gut mit dem Punkt leben. „Wir haben gut gestanden und nie aufgesteckt. Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung und wir können alle nur den Hut ziehen, vor der Moral die die Jungs gezeigt haben“, sagte Speckels.
Tore: 1:0 Pascal Denker (62.), 1:1 Morten-Henning Eilers (80./ET), 2:1 Tom Müller (85.), 2:2 Mohamad Sulayman (90.+3.)
SG Burhave/Stollhamm - TuS Obenstrohe II 1:1 (0:0)
Diese Punkteteilung hilft den Gästen mehr als den Gastgebern, die in der oberen Tabellenhälfte stehen. Die Gäste konnten nach zuletzt drei Niederlagen wieder punkten und den Abstand zu den Abstiegsrängen etwas vergrößern. „Burhave ist schon super gestartet und hatte die Spielkontrolle“, sagte TuS-Coach Sören Janßen, dessen Mannschaft jedoch größere Torgefahr vermeiden konnte. Bis zur Pause konnten die Gäste das Spiel ausgeglichener gestalten, was sich auch nach dem Seitenwechsel fortsetzte. „Wir hätten aber vor der Pause in Führung gehen müssen“, sagte Janßen. Durch einen Konter erzielten die Gastgeber die Führung und diese hätte ausgebaut werden können, wenn die Querlatte des Gästetores nicht im Wege wäre. „In der letzten Viertelstunde haben wir alles nach vorne geworfen und noch vier Großchancen erspielt. Zwei davon hat der SG-Keeper stark pariert“, sagte Janßen. „Der Punkt ist absolut verdient für uns. Alles in allem war es ein ausgeglichenes Spiel mit den klareren Chancen für uns“.
Tore: 1:0 Hendrik Simon (59.), 1:1 Ilja Müller (90.+8./ET)
SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor - SV Wilhelmshaven II 5:1 (3:1)
Also wenn die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor zu Hause spielt, ist eines garantiert, Tore, viele Tore. Gleich 34 der bisher erzielten 46 Treffer fielen auf eigenem Platz, fünf davon am Freitagabend. „Der SV Wilhelmshaven II ist immer eine Wundertüte, man weiß nie, wer aufläuft“, sagte SG-Coach Andree Bitterer. Sorgen musste man sich aber nicht machen, konnten die Gäste doch nur zwei Ersatzspieler stellen, die etwas später kamen. Bei den Gastgebern sieht die Personallage indes besser aus. „Wir waren zum zweiten Mal mit voller Kapelle anwesend. Elf auf dem Platz, acht auf der Bank. Toke Templin kam aus Österreich her, Nico Strowitzki direkt von der Arbeit und Christian Neumann musste gleich nach dem Spiel zur Nachtschicht. Für uns Trainer ist das ein sehr positives Zeichen, das wir nicht alles falsch machen und die Jungs Bock auf Fußball haben“, sagte Bitterer. Aus der Niederlage beim ESV Wilhelmshaven habe man die Lehren gezogen, „die Jungs haben ein vollkommen anderes Gesicht gezeigt. Alle waren motiviert und hatten diesen Siegeswillen. Das war ein klasse Auftritt“, lobte der SG-Trainer. „Wir haben das Spiel kontrolliert, schöne Spielzüge gezeigt und in der Defensive sicher gestanden. Der Sieg ist hochverdient, wir hatten auch noch dreimal Aluminium getroffen“, sagte der Coach, womit man sich jetzt in die Wunderpause verabschiedet.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Sebastian Rabe (11./27./38.), 3:1 Nemanja Markovic (45.+2.), 4:1 Ole Minnemann (55.), 5:1 Ben Sanders (60.)