Jade-Weser-Hunte - In den drei Freitagsspielen der Fußball Kreisliga Jade-Weser-Hunte hat sich der TuS Büppel mit einem 5:2-Sieg über den SV Eintracht Oldenburg in die Winterpause verabschiedet. Die SG Lehmden/Jaderberg gewann das Heimsiel gegen die SG Wangerland mit 5:2 nur im Ammerlandduell zwischen dem SVE Wiefelstede und dem VfL Edewecht gab es beim 1:1 keinen Sieger.
SG Lehmden/Jaderberg - SG Wangerland 5:2 (2:1)
Mit dem dritten Sieg in Folge gehen die Gastgeber in das Wochenende. Bei den Gästen spürt man indes, das die Mannschaft schon auf dem Zahnfleisch geht. Dennoch hat sich gut geschlagen. „Wir haben zwei Rückstände ausgeglichen und unser Anspruch ist dann auch, zu gewinnen“, sagte Wangerland-Coach Thorben Wehmeyer. „Wir haben nach dem 3:2 aufgemacht, daher sind die beiden letzten Treffer auch nicht entscheidend. Wir wollen uns jetzt in die Winterpause retten“, sagte Wehmeyer, der „kein schönes Kreisligaspiel“ gesehen hat. „Die Gastgeber hatten aber die bessere Kommunikation und Körpersprache, daran müssen wir noch arbeiten“. Auch David Skibba, Coach der Gastgeber, sah kein schönes Spiel. „Es war ein hektisches und zerfahrenes Spiel, aber schon mit uns als verdientem Sieger. Wir hatten die Mehrzahl an guten Chancen und die waren die bessere Mannschaft“. Etwas Glück habe seine Mannschaft aber auch gehabt, denn zweimal musste Torhüter Marcel Jasper sein Können unter Beweis stellen.
Tore: 1:0 Mondorf (10.), 1:1 Kötter (27.), 2:1 Skibba (41./FE), 2:2 Janssen (51.), 3:2 Waschke (70.), 4:2 Mondorf (88.), 5:2 Jöstingmeier (90.+4.)
TuS Büppel - SV Eintracht Oldenburg 5:1 (0:1)
Nach zuletzt zwei Niederlagen und zwei Remis haben die Gastgeber wieder auf den Erfolgsweg zurückgefunden. Mit diesem deutlichen Sieg geht es für die Büppeler in die Winterpause, die sich so natürlich entspannt angehen lässt. „Wir haben den Gegner mit unserem Spiel überfordert und müssen nach einer haben Stunde schon 4:0 führen“, sagte TuS-Coach Hans-Peter Hilbers. Stattdessen lagen die Büppeler durch ein Eigentor nach 38 Minuten im Rückstand. Was also tun? „Ich denke, eine kleine Ansprache in der Kabine hat gefruchtet und die zweite Hälfte war dann viel besser, was die Chancen angeht“, sagte Hilbers. Direkt nach der Pause fiel schon der Ausgleich und binnen nun Minuten schossen die Gastgeber eine 4:1-Führung heraus. In der Nachspielzeit sorgte Niklas Kijek für den Endstand. „Ein ganz großer Dank geht an unsere zweite und dritte Mannschaft für die Unterstützung auf dem Platz. Alle haben ihre Sache sehr gut gemacht, insbesondere Jens Völz, der ein erstklassiges Spiel ablieferte. Wir gehen seit Wochen buchstäblich auf dem Zahnfleisch und gehen jetzt in die lange Winterpause. 2025 greifen wir dann weiter an“, sagte Hilbers.
Tore: 0:1 Kätzler (38./ET), 1:1 Koring (46./FE), 2:1 Johanning (60.), 3:1 Theilken (62.), 4:1 Hilbers (68.), 5:1 Kijek (90.+4.)
SVE Wiefelstede - VfL Edewecht 1:1 (1:0)
Keinen Sieger gab es in diesem Ammerlandduell, möglich wäre dieser allerdings für beide Mannschaften. Immerhin führten die Wiefelsteder bis zur 88.Minute mit 1:0 und das in Unterzahl. Torhüter Arne Müller sah nach einem Foul gegen einen Edewechter Stürmer die rote Karte. „Zuerst hatte ich gedacht, die ist OK. Mir wurde aber gesagt, er habe den Edewechter nicht wirklich berührt, dieser habe eingefädelt. Also, clever gemacht“, sagte Wiefelstede-Coach Mario Anderer, dessen Team sich gegen einen motivierten uns starken Gegner zur Wehr setzen musste. „Es war das erwartet schwere Spiel und uns war bewusst, das Edewecht uns hoch anlaufen würde und das taten sie auch. Wir haben aber gute Lösungen gefunden, um keine zwingenden Chancen zuzulassen“. Mehr Ballbesitz sprach Anderer den Gästen aber zu, „nach Ballgewinnen haben wir aber die besseren Chancen kreiert“, sagt Mario Anderer.
Viele Zweikämpfe gab es im Spiel des SVE Wiefelstede (Rote Trikots) gegen den VfL Edewecht / Foto: Piet Meyer
Beim Abschluss sei jedoch zu viel Hektik erkennbar. „In der zweiten Hälfte ist dann vieles schiefgelaufen und nach dem Handelfmeter war es schon krass, in Unterzahl zu verteidigen. Allerdings wollte Edewecht den Sieg mit aller Macht, was uns dann wiederum Räume geboten hat. Wenn wir bei den Kontern etwas ruhiger geblieben wären, hätten wir möglicherweise noch gewinnen können“. Aus Sicht der Gäste geht der Punkt mehr als in Ordnung. „Wiefelstede ist eine erfahrene Mannschaft, die souverän in der Defensive gearbeitet hat. Ich denke, aufgrund der Schussphase, in der wir uns viele gute Chancen erspielten, ist der Punkt absolut in Ordnung“, sagte VfL-Coach Kai Hülsmann und einen Nachtrag hat Trainerkollege Tobias Gutmann auch noch. „Ich bin sehr stolz auf unsere junge Mannschaft. Mit dieser Mannschaft ist um heimlich viel möglich, je mehr Erfahrung sie sammelt“.
Tore: 1:0 Linus Heidemann (14.), 1:1 Tekce (89./HE)
Rote Karte Wiefelstede: (58. Müller)