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Beachvolleyballerin aus Varel Lea Kunst zieht’s im Spätherbst erneut nach Südostasien

Zurück in den Sand: Lea Sophie Kunst aus Varel spielt im November noch drei Turniere in Südostasien.

Zurück in den Sand: Lea Sophie Kunst aus Varel spielt im November noch drei Turniere in Südostasien.

Imago/Stegemann

Varel/Haikou - Während viele Nordeuropäer im Spätherbst auf die Kanaren fliegen, um nochmal ein bisschen Sonne zu tanken und den Sommer zu verlängern, zieht es Lea Sophie Kunst schon zum zweiten Mal zum Jahresende nach Fernost. In Deutschland ist die Beachvolleyball-Saison längst vorbei, die Deutsche Meisterschaft in Timmendorfer Strand Ende August bildet gemeinhin den Saisonabschluss. Doch auf der Global Beach Tour wird – in wärmen Gefilden Asiens – noch gespielt.

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Und so tritt die Volleyballerin aus Varel (Kreis Friesland) im November noch bei drei Turnieren der Challenge-Serie an, der zweithöchsten Kategorie in der wichtigsten Beachvolleyball-Turnierserie der Welt. Bei den Turnieren in China, Indien und auf den Philippinen spielt Kunst gemeinsam mit der amtierenden Studierendenweltmeisterin Anna-Lena Grüne aus Hildesheim.

China, Indien, Philippinen

Schon vor einem Jahr reiste Kunst gen Osten, hatte dort allerdings wenig Erfolg. Mit ihrer damaligen Partnerin Leonie Körtzinger aus Kiel verlor sie sowohl im indischen Goa als auch im chinesischen Haikou jeweils ihre beiden Auftaktspiele in der Hauptrunde und schied früh aus.

Das soll nun besser laufen. An diesem Mittwoch geht es erneut in Haikou los, das auf der südchinesischen Insel Hainan Dao in tropischen Gefilden liegt. Eine Woche später geht’s in Indien weiter, diesmal jedoch nicht in Goa an der Westküste sondern im 900 Kilometer entfernten Chennai an der Ostküste. Und noch eine Woche später steht das Turnier in Nuvali an, das im Süden der philippinischen Hauptstadt Manila liegt. An allen Orten herrschen aktuell zwischen 25 und 30 Grad.

Partnerin gut bekannt

Anna-Lena Grüne ist aber noch nicht die Partnerin, mit der Kunst die nächsten Jahre bestreiten wird und das Ziel Olympische Spiele 2028 in Los Angeles angeht. „Es war immer mein Plan, dass ich diese drei Turniere spiele nach meinem Urlaub nach der Deutschen Meisterschaft“, sagte die 22-Jährige im Gespräch mit dieser Redaktion: „Dafür haben wir uns gefunden.“

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Bis zum Sommer hatte Kunst die Tokio-Olympia-Teilnehmerin Julia Sude (37) als Partnerin, die sich dann aber verletzte. Im Sommer spielte die Varelerin dann einige Turniere der German Beach Tour (GBT) mit verschiedenen Partnerinnen – unter anderem Grüne. Bei der DM in Timmendorfer Strand bildete sie ein Duo mit Karla Borger (35), die ebenfalls Olympia-Erfahrung mitbringt, und wurde Vierte.

Jetzt will sie mit der deutlich jüngeren Grüne (23) Erfahrungen sammeln, mit der sie 2017 und 2018 als Jugendliche bereits ein erfolgreiches Duo bildete und U-18-Meisterin wurde. „Mit Anna-Lena habe ich im Sommer in München zusammengespielt und das passte eigentlich ganz gut“, meinte Kunst. Das Duo kam Ende Juli unter der Sonne Bayerns bis ins Halbfinale. Da soll es auch im heißen südost-asiatischen Spätherbst hingehen – oder noch weiter.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion
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