Heidmühle/Obenstrohe/Zetel - Die Fußballer der drei friesländischen Bezirksligisten stehen vor happigen Aufgaben.
Frisia Wilhelmshaven - Heidmühler FC (Freitag, 20 Uhr, Jadestadion). „Die Ausgangslage ist klar. Frisia ist der Favorit, wir sind der Außenseiter“, meint HFC-Trainer Daniel Oleksyn: „Wir haben uns aber vor einer Woche gegen Obenstrohe revanchiert, eine Revanche wollen wir mit Blick auf das 2:5 im Hinspiel auch jetzt in Wilhelmshaven.“ Das klare 6:0 im Friesland-Derby sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, an der Jade soll der zweite folgen. Bis auf die Langzeitverletzten Johannes Wielspütz, Gianluca Topel und Lasse Patelt stehen alle Spieler zur Verfügung. Jedoch ist der Einsatz von Henrik Wendt noch offen. Oleksyn: „Wir wollen bei Frisia nicht auf Schadensbegrenzung spielen, sondern unser Spiel durchziehen.“
TuS Obenstrohe - Turabdin Delmenhorst (Sonntag, 14 Uhr, Plaggenkrugstraße). Im Hinspiel gewannen die Obenstroher überraschend 3:2 in Delmenhorst. Eine ähnliche Überraschung wünscht sich der TuS jetzt im Abstiegskampf wieder. „Turabdin ist spielerisch eine der besten Mannschaften der Liga. Sie haben ihre Stärken in der Offensive“, erklärt TuS-Coach Kilian Kersting: „Sie haben Spaß an ihrem Offensivspiel. Diesen Spaß müssen wir ihnen nehmen, wenn wir punkten wollen. Wir müssen sie zwingen, Fußball zu arbeiten.“
Seine Mannschaft geht wie in den Vorwochen erneut mit dem letzten Aufgebot ins Spiel und wartet fast schon sehnsüchtig auf die Winterpause. „Nach dem Derby in Heidmühle haben wir einige angeschlagene Spieler mehr. Wir müssen sehen, wer von ihnen am Sonntag spielen kann und wen wir ersetzen müssen“, sagt Kersting.
FC Zetel - VfL Stenum (Sonntag, 15 Uhr, Urwaldkampfbahn). Aufgrund der Sanierungsarbeiten im Eschstadion wird auch dieses FC-Heimspiel in Neuenburg ausgetragen. Im Hinspiel war der Aufsteiger beim Landesliga-Absteiger absolut chancenlos und kassierte mit 0:8 seine bislang höchste Saisonniederlage. Auch jetzt ist die Ausgangslage für Zetel nicht wirklich rosig. Stenum ist seit neun Spielen ungeschlagen, erzielte dabei 34 Tore und kassierte nur drei Gegentreffer. Zetel dagegen wartet immer noch auf den ersten Heimsieg und hat in seinen sechs Spielen zu Hause erst viermal ein eigenes Tor bejubeln können.
„Natürlich wollen wir uns deutlich besser präsentieren als im Hinspiel – auch wenn Stenum eine richtige Hausnummer ist und spielerisch wohl die beste Mannschaft, gegen die wir bislang spielen mussten“, erklärt FC-Coach Wilko Eggers und ergänzt: „Dennoch: Unsere Formkurve zeigt seit ein paar Wochen nach oben und wir wollen aus den letzten beiden Spielen vor der Winterpause unbedingt noch Punkte holen.“