Saathoff setzt im Ampel-Chaos auf Zusammenarbeit mit der CDU, 7. November 2024

Egal, was wir Deutsche davon halten. Amerika hat alle Risiken ignoriert und einen Kerl gewählt, der die Dinge regeln soll, die ein schwacher Präsident im weißen Haus schleifen ließ. Vielleicht war es der „Ruf nach dem starken Mann“. Eine Wortwahl, die, verbunden mit Erinnerungen an das letzte europäische Jahrhundert, bei uns schlimmste Assoziationen auslösen könnte. Die Namen der zahlreichen „Führer“ sind noch geläufig. Trump ist nicht vergleichbar, Amerika ist eine Demokratie.

Olaf Scholz gilt inzwischen den meisten Menschen als gescheiterter Kanzler, der dem Land noch vor gut einem Jahr eine grüne Wirtschaftswende mit Wachstumsraten wie im letzten Jahrhundert vorhersagte. Die Zahlen heute sprechen eine ganz andere, laut und deutlich warnende Sprache. Die Ukraine kämpft dabei ums Überleben.

Pistorius ist nicht Trump. Die Deutschen sehen aber in ihm den führungsstärksten Vertreter der SPD, obwohl er von Kriegstüchtigkeit spricht. Nicht wenige halten ihn gerade deswegen für einen Realisten, der besser in die Zeit passt, als der ängstliche Scholz. Boris Pistorius sagt, was ist. Für eine Mindeststabilität braucht die Republik beide, CDU/CSU und SPD als Volksparteien.

Jan van der Pütten Emden

SPD-Bundestagsabgeordneter Johann Saathoff setzt im Bundestag auf die Unterstützung der Union.

KRUMMHÖRNER BUNDESTAGSABGEORDNETER Saathoff setzt im Ampel-Chaos auf Zusammenarbeit mit der CDU

Marc Wenzel
Berlin