Bockhorn - Vor einer dreiwöchigen Wettkampfpause im Straßenboßeln wegen der „stillen Sonntage“ ging es im Spielbetrieb der Männer noch einmal zur Sache. Weiter geht es erst am 1. Dezember.
Landesliga: Kreuzmoor/Bekhausen - Bredehorn 6:1 (5,132, 0,052, -0,050, -1,078). Aufatmen bei den Gastgebern nach dem ersten Saisonsieg. „Es war eine starke Mannschaftsleistung in allen Gruppen“, lobte der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken nach dem Kellerduell: „Zur Wende konnten wir uns schon eine kleine Führung herausarbeiten. Auf der Rücktour haben alle noch einmal alles gegeben. Vor allem dank der starken Leistung der ersten Gummi und ersten Holz, die beide auf 49 Wurf kamen, haben wir den Wettkampf gewonnen.“
Grabstede - Neustadtgödens 16:0 (1,011, 4,137, 7,126, 2,096). Der bis dahin unbesiegte kecke Aufsteiger bezog beim Ex-Meister seine erste Saisonniederlage – und das deutlich. Beide Mannschaften sind nun mit 8:2 Punkten in der Verfolgerrolle des verlustpunktfreien Spitzenreiters Halsbek. „Geschlossen ging es als Einheit vom Start bis zum Ziel“, freute sich der Grabsteder Spielführer Christian Alberts: „Bei der Wende stand es bereits 10:0 für uns. Neustadtgödens konnte phasenweise aber super mithalten.“ Der Gödenser Vorsitzende Ron Arians erklärte: „Wir sind nach Grabstede gefahren und wollten die Niederlage in Grenzen halten. Das ist uns einigermaßen gelungen. Wir sind immer noch Aufsteiger, das darf man nicht vergessen.“
Verbandsliga: Portsloge - Ruttel 0:10 (-2,030, -1,008, -0,140, -5,148). Die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Der Rutteler Kapitän Markus Heyne meinte: „Am Vormittag hatten wir leichte Startschwierigkeiten, konnten uns im weiteren Verlauf aber steigern.“ Zur Wende (2:5) habe es noch recht eng ausgesehen. Eine Glanzleistung sei der Sieg nicht gewesen: „Wir sind aber insgesamt sehr zufrieden. Zeteler Markt und Boßeln, das waren Dinge, die haben in Ruttel 20 Jahre lang nicht zusammengepasst. Aber diesmal mit 23 Aktiven haben wir den befürchteten Ausrutscher abwenden können. So hat das punktgleiche Trio aus Mentzhausen, Torsholt und uns an der Spitze weiter Bestand.“
Moorriem - Wiefels 7:5 (-3,040, -1,131, 3,088, 3,102). Der Aufsteiger konnte sich auf den Heimvorteil verlassen. „Bei uns standen 18 Werfer zur Verfügung und ich war mir sicher, dass es ein enges Ergebnis wird“, sagte der Moorriemer Kapitän Eike Janßen. An der Wende sei auch noch kein Sieger auszumachen gewesen: „Das war ein wichtiger Sieg.“
Der Wiefelser Sprecher Gerold Möllmann erklärte: „Wieder ein Auswärtskampf, der leider knapp verloren ging. Jetzt geht’s in den nächsten beiden Heimkämpfen darum, ein ausgeglichenes Punktekonto zu erreichen.“
Bezirksliga: Waddewarden - Schweinebrück 8:1 (1,036, -1,088, 0,146, 6,062). Im Kellerduell verbuchten die Gastgeber den ersten Saisonsieg und reichten die rote Laterne an Schweinebrück weiter. „Alle Gruppen sind gut in den Wettkampf gestartet“, freute sich Gerriet Gerdes, Vorsitzender von Waddewarden: „Die zweite Holz hat sich mit acht Durchgängen auf der Hintour etwas schwergetan, konnte sich nach der Wende aber deutlich steigern.“ Bis dahin sei der Wettkampf noch ziemlich ausgeglichen gewesen: „Bis zum Ziel konnte die zweite Gummi aber die entscheidenden Schoet holen und somit den ersten Saisonsieg klarmachen. Insgesamt war es eine gute geschlossene Mannschaftsleistung. Der erste Sieg ist nach dem schlechten Saisonstart ganz wichtig für die Moral.“
Osterforde - Waddens 12:1 (5,111, 1,118, -1,071, 5,036). „Das letzte Aufeinandertreffen in der Bezirksklasse haben wir noch gut im Gedächtnis, da wir damals unseren Aufstieg in die Bezirksliga feiern konnten. Jetzt lagen wir bei der Wende bereits vorn“, so der Zweite Vorsitzende von Osterforde, Christian Dierkes: „Als schöner Nebeneffekt konnte sich unsere erste Holz mit nun 9:1 Punkten an die Spitze der Gruppenwertung setzen.“
Der Waddenser Boßelwart Holger Bruns meinte: „Auf der kurvenreichen Strecke gelang der Heimmannschaft ein perfekter Start mit den Anwürfen weit durch die erste Kurve. Leider haben sich zwei Werfer von uns auf der Strecke verletzt. Die Streckenlänge erscheint uns viel zu lang.“
Cleverns - Rosenberg 4:7 (-2,099, -4,008, -0,049, 4,133). In diesem Gipfeltreffen war einiges möglich. Am Ende wurde es für Cleverns aber die erste Niederlage der Saison. „Es war ein spannender Wettkampf“, sagte der Clevernser Vorsitzende Thomas Weihrauch: „Unsere beiden Holzgruppen blieben hinter ihren Erwartungen. Wahrscheinlich steckte dem einen oder anderem Clevernser der Zeteler Markt noch in den Knochen. Die Rosenberger zeigten sich sehr gut aufgestellt.“