Heidmühle/Obenstrohe - Im letzten Spiel vor der Winterpause empfängt Fußball-Bezirksligist Heidmühler FC an diesem Sonntag (15 Uhr, Klosterpark) den FC Hude. Dabei werden die Heidmühler besonders die starke Offensive der Huder im Auge haben müssen. Star des Tabellenvierten ist der regionalliga-erfahrene Marco Prießner, der in dieser Saison bereits 28 Tore erzielt hat. „Prießner ist extrem torgefährlich und gerade bei Standards im Strafraum nur schwer zu verteidigen“, sagt HFC-Teammanager Christian Dirks.
Er und Trainer Daniel Oleksyn hoffen daher, dass Justin Tjardes am Sonntag spielen kann. „Justin gegen Marco Prießner wäre ein wirklich interessantes Duell“, meint Dirks. Falls Tjardes ausfällt, dürfte sich Max Weickert um Prießner kümmern.
Der FC Hude besteht aber nicht nur aus Prießner. Die gesamte Offensive der Gäste aus dem Landkreis Oldenburg ist nicht nur sehr torgefährlich, sondern auch sehr kombinationsstark. Und von der Bank kann bei den Hudern Sascha Abraham kommen, der in der Jugend beim HFC spielte und danach bei verschiedenen Vereinen in der Landesliga.
„Wir müssen versuchen, unsere Leistung aus der Partie bei Frisia Wilhelmshaven abzurufen, dann haben wir auch gegen Hude gute Chancen“, glaubt Dirks: „Da passte eigentlich alles, nur bei der Chancenverwertung haperte es bei uns.“ Mit dem Spiel gegen Hude wollen die Heidmühler einen Schlussstrich unter eine nicht gut gelaufene Hinrunde ziehen. „Wir freuen uns schon jetzt auf die Pause. Die brauchen wir nun einfach“, meint Dirks.
Die Kicker des Ligarivalen TuS Obenstrohe sind dagegen schon in der Winterpause, weil ihr für Sonntag angesetztes Spiel bei GVO Oldenburg auf den 9. März 2025 verlegt wurde. Den Jahreswechsel verbringt die auch in dieser Saison von einem unglaublichen Verletzungspech heimgesuchte Elf des Trainerduos Gerrit und Kilian Kersting auf einem Abstiegsplatz. Schuld daran sind auch die Huder, die vor einer Woche überraschend zu Hause 2:3 gegen den VfR Wardenburg verloren haben.