Brake - Das Fußballjahr der Männermannschaft des SV Brake findet schon Mitte November ein Ende. Nach dem Heimspiel am Sonntag, 17. November, 15 Uhr, gegen den 1. FC Ohmstede beginnt die Winterpause für den unangefochtenen Tabellenführer der Bezirksliga.

Eigentlich hätte die Elf von Trainer Malte Müller wie die anderen Teams auch eine Woche später noch um Punkte kämpfen müssen. Das Auswärtsspiel gegen den VfR Wardenburg ist aber auf Anfang März verlegt worden, weil der Umkleidetrakt am Wardenburger Sportplatz repariert werden muss.

Brakes Trainer Malte Müller musste zuletzt zwar nichts reparieren. Er musste nur ein wenig umbauen – und zwar seine Abwehr. Aus personellen Gründen beorderte er den erfahrenen defensiven Mittelfeldspieler Patrick Lizius in die Innenverteidigung. Dort vertritt Lizius den verletzten Jannik Heyer – „wirklich gut“, findet Müller. „Er hat das Auge und weiß meistens schon vorher, was der Gegner vorhat.“ Im Spielaufbau helfe er der Mannschaft mit seinem guten Passspiel.

Wie Lizius bringt auch Fabian Herrmann die Braker Mannschaft mit seiner Flexibilität voran. Herrmann kam zu dieser Saison vom TuS Heidkrug und kann laut Müller auf vielen Positionen spielen. „Solch ein Spieler ist für jede Mannschaft wertvoll“, sagt Müller. Zumal er die Mannschaft mit weiteren Attributen aufwertet – Müller beschreibt Herrmann als ehrgeizigen Spieler, der sich stets entwickeln will.“ Wenn wir schon bei positiven Personalnachrichten aus Brake sind: Jan Speer wird nach seiner Gelbsperre wieder mitspielen können.

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Speer wird die Braker Offensive gegen Ohmstede verstärken. Dass seine Mitspieler auch ohne ihn einen souveränen 3:0-Sieg beim FC Rastede gefeiert haben, lag auch an der starken Defensivleistung, die Müller ausdrücklich lobte. „Außer einem Lattenschuss kurz vor dem Abpfiff haben wir keine Torchancen zugelassen“, sagte er.

Ein gutes Abwehrverhalten wird auch gegen Ohmstede benötigt, wenn der elfte Sieg in Folge eingefahren werden soll. Müller beschreibt den FCO als eingeschworene Truppe, die bei Standardsituationen gefährlich sei.

Er untermauert seine Worte mit dem Hinweis aufs Hinspiel: Dort lag sein Team zur Pause mit 0:1 zurück – Ohmstede hatte nach einer Standardsituation getroffen. Erst ein Braker Kraftakt im zweiten Durchgang ermöglichte den 3:1-Sieg.

Der Ohmsteder Trainer Christian Fels hofft auf eine Überraschung seiner Elf: „Brake hat sich von allen Titelaspiranten bisher am konstantesten präsentiert“, meint er. „Doch jeder Tabellenführer hat einmal einen schlechten Tag. Warum sollten wir nicht einmal das Glück haben, den Tabellenersten zu bezwingen?“ Allerdings muss laut Fels das Defensivverhalten seiner Farben besser werden: „Wir kassieren zurzeit viele Gegentore wie am vergangenen Wochenende beim 3:6 in Hude.“ Zur Pause hatte seine Elf mit 0:4 zurückgelegen. „Danach sind wir aufgekommen und hätten fast noch ausgeglichen.“

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