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nordwest-zeitung

Neue OOWV-Betriebsstelle Erster Spatenstich für ein Millionenprojekt in Aurich

Beim symbolischen Baustart für die neue OOWV-Betriebsstelle Aurich griffen zum Spaten (von links): Michael Veh (Regionalleiter für den OOWV im Landkreis Aurich), Aurichs Bürgermeister Horst Feddermann, Landrat Olaf Meinen, OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht und Dieter Henkel (Leiter der Betriebsstelle Aurich).

Beim symbolischen Baustart für die neue OOWV-Betriebsstelle Aurich griffen zum Spaten (von links): Michael Veh (Regionalleiter für den OOWV im Landkreis Aurich), Aurichs Bürgermeister Horst Feddermann, Landrat Olaf Meinen, OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht und Dieter Henkel (Leiter der Betriebsstelle Aurich).

Maike Hoffmeier

Aurich - Im Burenweg in Aurich entsteht was Großes. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn für rund 4,5 Millionen Euro lässt der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) eine neue, moderne Betriebsstelle errichten. Der Standort wird ein 400 Quadratmeter großes Betriebsgebäude sowie eine 600 Quadratmeter große Halle für Lagerflächen, Werkstatt, Fahrzeuge und Co. umfassen und soll den in die Jahre gekommenen Altbau in Wiesedermeer ersetzen. Die Bauarbeiten wurden am Mittwoch, 16. Oktober, mit einem symbolischen Spatenstich offiziell eingeläutet.

Fertigstellung für 2026 geplant

Beherzt zum Spaten griffen Aurichs Landrat Olaf Meinen und Bürgermeister Horst Feddermann gemeinsam mit OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht, Regionalleiter Michael Veh und Betriebsstellenleiter Dieter Henkel. Die vorbereitenden Erdarbeiten waren zu dem Zeitpunkt bereits so weit fortgeschritten, dass kurz nach dem Spatenstich schon die großen Baumaschinen anrücken konnten. Wie Specht in einer Ansprache erklärte, sei geplant, den Neubau im Sommer 2026 in Betrieb zu nehmen, um dann die kleinere und auch ältere Betriebsstelle in Wiesedermeer abzulösen. Das Team rund um Betriebsstellenleiter Dieter Henkel wird dann künftig vom Burenweg aus insgesamt rund 2200 Kilometer Trinkwasserleitungen – und die dazugehörigen 36.000 Hausanschlüsse – sowie 460 Kilometer Schmutzwasserleitungen in Schuss halten. Zum betreuten Gebiet gehören neben Aurich auch Großefehn, Ihlow und Wiesmoor. Auch der OOWV-Regionalleiter für den Landkreis Aurich, Michael Veh, wird künftig im Burenweg sein Büro haben. Ausgestattet wird die neue Betriebsstelle mit zwei Besprechungsräumen, zwölf flexibel nutzbaren Büroarbeitsplätzen, Schulungs- und Aufenthaltsräumen sowie Besprechungszonen für Kundengespräche.

So wird die Betriebsstelle mit ihren Nebengebäuden nach Fertigstellung im Sommer 2026 aussehen. Grafik: Architekturbüro Diana Nierenberger

So wird die Betriebsstelle mit ihren Nebengebäuden nach Fertigstellung im Sommer 2026 aussehen. Grafik: Architekturbüro Diana Nierenberger

„Zukunftsweisende Investition“

Landrat Olaf Meinen nannte das Projekt beim Spatenstich eine „zukunftsweisende Investition“ und machte deutlich, dass der OOWV mit dem neuen Gebäude einen ansprechenden Arbeitsplatz bieten kann. Bürgermeister Horst Feddermann brachte derweil seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Aurich als Standort für die neue Betriebsstelle ausgewählt wurde, wünschte viel Erfolg für die Bauarbeiten und betonte, dass er sich bereits jetzt sehr auf das Richtfest und die Eröffnung freue.

Pläne für Hage

Bereits auf den neuesten Stand gebracht sind die OOWV-Betriebsstellen in Thülsfelde, Holdorf und Schortens (2021 fertiggestellt) sowie Wildeshausen (2018 bezogen). Und auch die nächste zu erneuernde Betriebsstelle steht mit Marienhafe schon auf der Planungsliste: Hier sollen ebenfalls rund 4,5 Millionen Euro zur Stärkung der Region investiert werden, macht der OOWV deutlich.

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WIRTSCHAFT IN OSTFRIESLAND Die Gemeinden Ihlow und Moormerland planen ein 200 Hektar großes Gewerbegebiet zwischen Riepe und Oldersum

Maike Hoffmeier
Ihlow
Wollen ein Wärmenetz für das Gewerbegebiet in Schirum: Timo Müller (Born - Ermel Ingenieure), Tim Oltmanns (B-Plast 2000), Prof. Dr. Jan Handzlik (Hochschule Emden/Leer), Arne Bohlen (B-Plast 2000). Miriam Leibing, Ann-Kathrin Meyer, Torben Sommer (Hochschule Emden/Leer) und Tjarko Tjaden (Stadt Aurich).

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Aurich
Maike Hoffmeier
Maike Hoffmeier Ostfriesland-Redaktion/Leer
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