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nordwest-zeitung

Ersatzverkehr zwischen Oldenburg und Osnabrück Bahnstrecke bis mindestens 27. Januar gesperrt

Oldenburg/Sandkrug - Wer mit der Bahn auf der Strecke zwischen Oldenburg und Osnabrück pendelt, braucht Geduld: Die Strecke zwischen Sandkrug und Huntlosen ist voraussichtlich noch mehrere Wochen gesperrt. Die Nordwest-Bahn hat ihren Notfahrplan bis zunächst 21. Januar verlängert. Das Verkehrsministerium in Hannover hat am Mittwoch eine Streckensperrung bis 27. Januar angekündigt. Und offen ist, ob der Bereich aufgrund möglicher Schäden durch das Hochwasser sogar noch länger unbefahrbar ist.

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Kräfte der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks stapeln an der Sandkruger Straße Sandsäcke.

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Hannover

Ärgerlich für Reisende

Ärgerlich für Bahnreisende: Eine durchgehende Verbindung aus Wilhelmshaven über Oldenburg nach Osnabrück gibt es bis auf Weiteres nicht. Züge aus Wilhelmshaven enden in Oldenburg; Passagiere müssen dort einen Ersatzbus (ab Hauptbahnhof Nordseite) bis zum Bahnhof Huntlosen nehmen. Zwischen Osnabrück und Huntlosen verkehren wieder Züge. Auch von Huntlosen verkehren Ersatzbusse nach Oldenburg.

Längere Fahrzeit

Dieser Ersatzverkehr bedeutet allerdings erhebliche Einschränkungen. So entfallen weiterhin alle Verstärkerzüge, die zu den Hauptverkehrszeiten auf den am stärksten genutzten Abschnitten verkehren. Es gibt lediglich Züge im Stundentakt. Außerdem benötigen Busse zwischen den Bahnhöfen Oldenburg, Sandkrug und Huntlosen deutlich mehr Zeit als Züge. Folge: Die Fahrzeit verlängert sich um gut 30 Minuten. Zudem können die Busse keine Fahrräder mitnehmen.

Hochwasser

Die Strecke war im Bereich Barneführer Holz an Heiligabend nach anhaltenden Regenfällen gesperrt worden. Das Hochwasser steht im Bereich auf beiden Seiten der Gleise. Erkundungsfahrten vor einer Wiederaufnahme des Zugverkehrs seien derzeit unmöglich, teilt eine Bahnsprecherin mit. Unklar sei, ob die Gleise durch das Hochwasser Schaden genommen haben. Eine Aussage, ab wann genau die Strecke wieder befahrbar ist, sei deshalb nicht möglich.

Christoph Kiefer
Christoph Kiefer Reportage-Redaktion (Chefreporter)
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